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1792 für Adam Bahr, k. k. pens. Oberlieutenant, mit dem Prädi-cate: v. Beerhnbaum.
Megerle v. Mühlfeld, Ergänz.-Bd. S. 237.
Italirciifels. Ein aus dem vormaligen schwedischen Vorpommernstammendes Adelsgeschlecht, welches vor der Mitte des vorigenJahrh. das Gut Rüstow im Kreise Grimmen erwarb. Ein v. Bäliren-fels war* 1836 Justizcommissar zu Waldenburg in Schlesien.
Brüggemann , I. 9. Hptst. — N. Pr. A.-L. I. S. 163. — Frh. v. Ledebur , I. S. 30.
Baer (in Silber ein aufgerichteter, schwarzer Bär, welcher inden Tatzen drei goldene Aehren hält) und Baer, Edler v. lliithorn,Bitter (in Schwarz ein mit einem links schreitenden schwarzenBär belegter, silberner Querbalken, welcher oben von zwei, untenaber von einem sechsstrahligen, goldenen Sterne begleitet wird).Die erstere Familie ist nur durch die Suppl. zu Siebm. W.-B. XII. 5und die letztere durch dasselbe Werk, X. 8, bekannt.
Baer, Ursiii r. Baer (Schild durch eine aufsteigende Spitze ge-theilt, dreifeklrig: 1 in Silber der preussisebe, schwarze Adler;
2 in Silber ein aus grünem Jaspis gefertigtes Gefäss zu Salböl und
3 auf grünem Boden ein aufspringender schwarzer Bär mit silber-nen Waffen etc.). Preussischer Adelsstand. Diplom, den früherenNachrichten nach, vom 18. Jan. 1701, dem Tage, an welchem derbisherige Kurfürst zu Brandenburg, Friedrich III., als König Fried-rich I. in Preussen sich zu Königsberg die Königskrone aufsetzte,für den Bischof und Oberprediger Ursinus, welcher am genanntenTage den König salbte, nach v. Miilverstädt aber (N. Pr. Prov.-Blatt, 2. Folge, Bd. VI. 1. Heft, S. 78) vom 18. Jan. 1705. Der-selbe, welcher auch später, 31. Jan. 1712, die Taufe des erst-geborenen Sohnes des damaligen Kronprinzen Friedrich Wilhelm,des nachmaligen Königs Friedrich II., vollzog, war mit einer v. IIussvermählt und pflanzte den Mannsstamm fort. Die Familie wurdein Pommern begütert und Heinrich U. v. B. kommt bis 1834 alsHerr auf Bornzin vor. Mehrere Sprossen des Geschlechts habenbis auf die neuste Zeit in der k. preuss. Armee gestanden.
Brüggemann, I. 11. Hptst. — v. Hellbach, I. S. 95. — N. Pr. A.-L. T. S. 164. — Frh.v. Ledebur, I. S. 32 u. III.- S. 1«8. — W.-B. d. Pr. Mon. IT. 75. — Kn»schke, I. S. 20 u. 21.
Biii'cncck. Altes, steiermärkisches Bittergescblecht, welches1194 das Wappen der v. Leibnitz erbte und zu Ende des 15. oderim Anfange des 16. Jahrh. erloschen ist.
Schmutz , I. S. 100 11. 101.
Biirenfeld. Reichsgrafenstand. Diplom von 1723 für die bei-den Söhne des Fürsten Carl Friedrich zu Anhalt-Bernburg (gest.1721) aus zweiter Ehe mit Wilhelmine Charlotte, Tochter desCanzleiraths Nüsser in Ilarzgerode, .welche 1719 zur Reichsgräfinv. Ballenstädt erhoben worden war: Friedrich, geb. 1713 und CarlLeopold, geb. 1717. Letzterer war 1740 fiirstl. hessischer Ca-pitain. Nach den besonderen Verträgen des ftirstl. Hauses An-halt waren dieselben von der Erbfolge ausgeschlossen, erlangtenaber 16. Nov. 1742 den Reichsfürstenstand, worüber sich unter