Druckschrift 
1 (1859) (Aa - Boyve)
Entstehung
Seite
161
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Babst: frühere Schreibart der aus dem Niederelsass stammen-den, jetzt im Geldrischen blühenden freiherrlichen Familie v. Pabst,s. Pabst, Freiherren.

Bach. Erbländ.-österr. Freiherrenstand. Diplom von 1852für D. Alexander Bach, k. k. Staatsminister, Minister des Innern etc.

Bach (in Silber eine von Silber und Roth gewundene, untenmit einem goldenen Reife beschlagene Meerschnecke) Reichsadel.Diplom (nach Einigen Bestätigungsdiplom) vom 18. (nicht 8.) Jul.1742 für Johann Adam Bach, Fürst!. Fuldaischen Geh. Rath. DerStamm ist fortgesetzt worden und ein Enkel des Diplomsempfän-gers, Maria Johann Carl Anton Franz v. Bach, geb. 1767, k. bayer.überstlieut., wurde 30. Aug. 1816 in die Adelsmatrikel des Kgr.Bayern eingetragen.

v. Lang, Suppl. S. 8« u. 87. W.-B. d. Kgr. Bayern, IV. 69. r. / lefner, II. 73 u. S. 68

Bach (Schild geviert: 1 u. 4 in Gold ein schwarzer Adler, 2und 3 von Blau und Silber quergetheilt: 2 oben ein Bienenkorb mitum denselben fliegenden Bienen, unten eine Rose an blättrigemStiele; 3 oben ein weisser Vogel und unten ein zwischen bergigemUfer schrägrechts fliessender Bach). Erbländ.-österr. Adelsstand.Diplom vom 11. Dec. 1784 für Franz Anton Bach, niederösterr.Landschafts-Syndicus mit dem Prädicate: Edler von. Von demsel-ben stammten Joseph Victor, lc. k. Ilofconcipist und Maria Alois,Dr. der Rechte und Ilofgerichtsadvocat in Wien.

Leupold , I. S. 119. Meyerle v. Mühlfeld, S. 94.

Bach v. Hlarcnhacli. Erbländ.-österr. Adelsstand. Georg Bachv.Klarenbach war 1856 k. k. Oberst bei dem Militair-Geographencorps.

Bachclbel r. Geliag. Erbländ.-österr. Ritterstand. Name undWappen (in Blau ein die Brust sich aufbeissender Pelican) findensich nur in den Suppl. zu Siebm. W.-B. X. 8 vor.

Bach eile, Lc-Bachelle. Altes, ursprünglich lothringisches Adels-geschlecht, aus welchem nach Aufhebung des Edicts von Nantes,1685, Gideon Le-Baclielle aus Metz in brandenburgische Dienstetrat. Derselbe starb 1719 als Revisionsrath in Berlin. Sein Sohn,David, ging in hannoverische Dienste und starb als Oberst einesInfanterieregiments mit Hinterlassung von fünf Söhnen, von welchenzwei in k. preuss. Diensten standen. Der älteste Sohn, GideonDavid, war liannov. Oberstlieutenant, der zweite, Louis, blieb 1759als liannov. Oberstlieutenant. Die Enkel und Urenkel desselbenleben noch jetzt'in Hannover. Louis Le-Baclielle, k. kannov. Ca-pitain, ein Enkel des oben genannten Oberstlieutenants Louis Le-Baclielle, wurde 1819 von seinem Schwiegervater, Arthur v. demBrinck im Schaumburgischen, dem Letzten seines Stammes, ad-optirt und zwar mit der Befugniss, den Namen und das Wappender Familie v. dem Brinck neben dem seinigen zu führen, mithinsich Le-Baclielle, genannt v. dem Brinck zu nennen und zu schrei-ben. Die Adoption wurde gleich darauf vom Kurfürsten Wilhelmvon Hessen landesherrlich bestätigt.

N. Pr. A.-L. T. S. 157 u. 158. Frh. v. d. Knesebeck, S. 69 u. 70. Frli. v. Ledebur,I. S. 28. de Saint-Allais, Nobil. univ. du France, V. p. 121.

Kneschke , Deutsch. Adels-Lex. I. 11