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1 (1859) (Aa - Boyve)
Entstehung
Seite
156
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die Güter Lampersdorf im Kr. Frankenstein und Langenöls im Kr.Nimptsch besass, sich nach ersterem Gute auch v. Axt-Lampersdorfschrieb und mit dem fürstl. liegniteischen Hofrathe und Kammer-director Wolf Ernst v. Axt, welcher 1628 noch lebte, erloschen ist.

Sinapius, I. S. 239 (hat der Familie das Wappen eines gleichnamigen steiermiirkischenGeschlechts, s. unten, beigelegt, was auch von v. Rieding II. S. 23 n. 2-1 und vom N. Pr. A-L.I. S. 156 geschehen ist. Gauhe , I. S. 60. v. Hellbach, I. S. 92. Frh. v. Ledebur, I.S. 28.

Axt (Schild quer getlieilt: oben in Schwarz zwei gekreuztesilberne Holzäxte und unten in Silber ein querliegender Baumast).Altes, erloschenes, steiermärkisches Adelsgeschlecht, welches, demWappen nach, von der schlesischen Familie v. Arzt verschieden,auch in Preussen in der Gegend von Pr. Mark angesessen war.

Siebmacher, I. S. 48. Frh. v. Ledebur, III. S. 185.

Axter. Erbländ.-österr. Bitter- und Freiherrnstand. Ritter-standsdiplom von 1768 für Johann Paul Axter, schwäbischen Ivreis-gesandten und Landvoigt in der Ortenau und Freiherrndiplom vom14. Mai 1772 für denselben als vorderösterreichischen Regierungs-rath und Landvoigt in der Ortenau, weil er*sich noch als badischerKreisgesandter dem österreichischen Interesse durchaus ergebenbewiesen, dieses auch bei der österreichischer Seits verfügten Be-sitzergreifung der Ortenau werkthätig befördert. Das Geschlechtist fortgepflanzt worden und dasselbe erwarb in Bayern die GüterGeratspoint und Dornwang.

v. Lang, S. 99. Megerle v. Mühlfeld, Ergänz.-Bd. S. 42 u. 119. W.-B. d. Oesterr.Rlon. VlII. 100. W.-B. d. Ivgr. Bayern, II. 60. v. Wölckern, 2. Abth. S. 117. v. Hef-ner, II. 22 u. S. 26. Kncschlce, II. S. 33 u. 34.

Axthalb. Pfalzgräfl. Zeilscher, in Bayern anerkannter Ritter-stand. Ritterstandsdiplom vom 1. Mai 1776 für Joseph Axthalb,früher in grossem Rufe stehenden Sachwalter, später kurbayer.Rath, Bürgermeister und Landschaftsverordneten in Landshut, undfür die Neffen desselben und Anerkennungsdiplom des Ritterstandesvom 10. Sept. 1776. Der Stamm ist fortgesetzt worden und blühtin Bayern.

v. Lang, S. 284. W.-B. d. Kgr. Bayern, IV. 67. v. Hefner, II. 73 u. S. 67.

Axtlielin. Schwedischer, in Bayern bestätigter und anerkannterAdelsstand. Bestätigungsdiplom vom 13. Apr. 1814 für Ernst v. Axt-helm, k. bayer. Oberpostmeister in Nürnberg. Die Familie kam,wie angegeben wird, aus Schweden nach Sachsen und Grossvaterund Vater des Ernst v. A. standen in kursächs. Militärdiensten.Die Familie erwarb in Bayern die Güter Reichenschwand, Obern-dorf und Leuzenberg.

v. Lang, S. 284. W.-B. d. Kgr. Bayern, IV. 67. v. Ilefner, II. 73 u. S. 68.Kneschke, IV. S. 21 u. 22.

Aychter. Reichsadelsstand. Diplom vom 21. Jan. 1679 fürdie Gebrüder Hans Ernst, Georg Christian, Carl Sigismund, Gott-fried Wilhelm und Raphael Aychter.

v. Hellbach, I. S. 92.

Aygl, Aigl. Altes, erloschenes, steiermärkisches Adelsgeschlecht,