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1 (1859) (Aa - Boyve)
Entstehung
Seite
155
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und Aweiden und Speichersdorf vorkommt. Wie v. Hellbach I.S. 92 unter Aweyden angiebt, wurde Johann Schürling laut Diplomd. d. Prag, 18. Mai 1579 in den Adelsstand erhoben und nachdem N. Pr. A.-L. Y. S. 17 führte ein Ast der Familie v. Aweideden Namen: Schürlein v. Aweide und aus demselben erhielt Fried-rich v. Schürlein, Herr auf Mollenen in Preussen, dessen Familievom K. Rudolph II. geadelt worden war, 1G60 vom Könige Jo-hann Casimir in Polen und 7. Dec. 1663 vom Kurfürsten FriedrichWilhelm I. von Brandenburg ein Bestätigungsdiplom des ihm zu-stehenden Adels. Die Familie erwarb im 17. und 18. Jahrb.mehrere Güter in Ostpreussen. Zu diesen Gütern gehörte auchAweyden und Speichersdorf im Königsberger Kreise. Aus der LinieSpeichersdorf stammte Wilhelm Ludwig v. A., Herr auf Polwitten,welcher 1756 als k. preuss. Oberst und Chef des Jägercorps zuFuss starb. Ein Nachkomme desselben stand bis 1806 als Lieute-nant im k. preuss. Dragoner Reg. v. Esebeck und diente späterbis 1827 im 1. Gumbinncnschen Landwehr Reg.

N. Pr. A.-L. [. S. 15.1 u. V, S. 17 u. 18. Frh. t>. Ledebur, I. S. 27 u. III. S. 185.

Axekow, Axkow. Altes, meklenburgisches Adelsgeschlecht, wel-ches mit Johann Axekow, der 1487 noch lebte, erloschen ist.Latomus, Histor. Episcop. Megapol. s. v. Westphalen, Mon. ined.Tom. IV. p. 574 führt den Matthias Axkow, Ritter, als Marschalldes Landes Meklenburg "an. S. Nachträge, S. 7.

v. Westphalen a. a. O. Tab. 20. Nr. 76. v. Behr, Rer. Meklenb. Lib. VIIT. p. 1563.v. Meeting, I. S. 18 u. 19.

Axlelien, Magnus genannt. Eine der ältesten und vornehmstenschlesischen Adelsfamilien, welche ursprünglich aus Holstein stammte,früher Magnus hiess und von dem vom Könige Waldemar I. vonDänemark (in der zweiten Hälfte des 12. Jahrh.) zerstörten SchlosseAxleben unweit Hadersleben zuerst den Beinamen Axlehen annahm,welcher später Familienname wurde, während der ursprünglicheName als Beiname in Gebrauch kam. Vom 15. Jahrh. an kommenGlieder des Geschlechts, welches namentlich im Liegnitzischenreich begütert wurde und sich besonders aus den alten Stamm-gütern Fauljuppe und Krummenlinde weit ausbreitete, als Landes-älteste des Fürstenthums Liegnitz vor. Leonhard v. A. und Lan-genwaldau, 1590 Hofrichter zu Liegnitz, war zu seiner Zeit durchseine Schriften vom schlesischen Ritterrechte und dem Ursprüngeder Wappen sehr bekannt. Der Güterbesitz der Familie, welchein Schlesien noch angesessen ist, wechselte mehrfach.

Lucae, S. 1786. Sinapim, I. S. 624 u. 625 u. II. S. 798 u. 799. Gauhe, I. S. 59 u.60. N. Pr. A.-L. I. S. 156 u. V. S. 18. Frh. v. Ledebur, S. 27 u. 28 u. IIr. S. 135.Siebmacher, I. 66. v. Meding, I. S. 354 u. 355. Schlesisch. W.-B. Nr. 91. Kneschke,II. S. 32 u. 33

Axster, Edle. Erbländ.-österr. Adelsstand. In den früherenJahrgg. (1852) des Milit. Schemat. d. Oesterr. Kaisertli. ist FranzEdler v. Axster unter den unangestellten k. k. Generalmajors ge-nannt.

Axt (in Blau ein goldener Schild). Altes, schlesisches Adels-geschlecht, welches sein Stammhaus im Münsterbergischen hatte,