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Johann v. Ouisliem, civis Coloniensis, 1401 und zu der dritten(im Schilde ein freistehendes Haus) Henrich v. Aussem, 1717.
Fahne, I. S. 13 u. Tab. I. Nr. 8 u. 9.
Ausscnetz, s. Finckh v. Aussenetz.
Aust v. Waitzenfeld. Erbländ.-österr. Adelsstand. Diplom von1722 für Johann Franz Aust, k. k. Obersalzamts-Buchhalter inSchlesien, mit dem Priidicate: v. Waitzenfeld.
Megerle v. Mühlfeld, Ergänz.-Bd. S. 287.
Austen, s. oben S. 146 Augsten.
Austetzky v. Leiveuheiinh. Oesterr. Adelsstand. Diplom vom27. März 1652 für Johann Friedrich Austetzky, mit dem Prädicate:v. Lewenlieimb.
v. Hellbach , I. S. 91.
Auslkc. Preussisches, um 1750 im Mannsstamme erloschenesAdelsgeschlecht.
Preuss. Archiv, 1790. Jan. S. 49. — Fr Ii. v. Ledebur, I. S. 27 u. III. S. 185.
Aidenried. Iieichsadels- und Reiclisfreiherrnstand. Reichsadels-diplom von 1782 für Heinrich Friedrich Leherecht Antenried, vonSr. kurfürstl. Durchlaucht zu Sachsen wegen des obersächs. Kreisesbei dem Reichskammergerichte zu Wetzlar präsentirter Assessor,und Reichsfreiherrndiplom vom 3. Jan. 1790 für denselben alskursächs. Kreispräsident und obersächs. Reichs - Kammergerichts-Assessor zu Wetzlar. Der Diplomsempfänger, aus Wittenberg ge-bürtig, hinterliess aus der Ehe mit Elisabeth Freiin du Fay, nebeneiner Tochter, Freiin Betty, welche mit dem grossh. hess. wirltl.Geh. Rathe Friedrich Freih. v. Breidenbach, gen. Breidenstein,vermählt ist, einen Sohn, den Freih. Friedrich, geb. 1795 undgest. 1841, von welchem aus der Ehe mit Luise Lynker Freih.Ludwig Friedrich, geb. 1832 zu Vöhl im Grossh. Hessen, stammt
Calender d. Wetzlarschen Kammergerichts. — v. Ideding, III. S. 20. — Tgröff, II. 96.—Sappl, zu Siebm. W.-B. XI. 3. — Geneal. Taschenb. d. freih. Häuser, 1854 u. 1S55. — Kneschke,II. S. 29 u. 30. — Frh. v.^Ledebur, III. S. 183.
Auwach. Altes, in der Mitte des 18. Jahrb. erloschenes, rhein-ländisches Adels- und Freiherrngeschlecht, welches an der Eifelbegütert war. Johannes v. Auwach wird in dem Libro officiali desKurfürsten Lothar zu Trier von 1599 unter den adeligen Lehns-leuten genannt. Hermann Lothar und Johann Wolfgang v. Au-wach, Clerici Dioeceseos Trevirensis, wurden 1671 Domherren zuWorms. Die Stiftsfähigkeit derselben stiess im Domcapitel zu Wormsauf Widerspruch, doch wurde die an den Papst gebrachte und vondiesem dem Kurfürsten zu Cöln übergebene Angelegenheit dahinentschieden, dass die v. Auwach geschützt werden sollten. Baldnachher wurden Hermann Lothar, gest. 1722, als der hohen Dorn-um! Ritter-Stifter Worms, Speier und Bruchsal resp. Dechant, Scho-laster und Senior, fürstl. Speierscher Geh. Rath und Regierungs-präsident und Johann Wolfgang v. A., gest. 1733 als k. k. Gene-ral-Feld-Zeugmeister, Hof-Kriegs-Rath und Commandant zu Cost-nitz, in den Reichsfreiherrnstand erhohen. Ein kurmainzischerKammerherr Freih. v. Auwach kam noch 1741 vor.
Gramer , de juribus nobilit. avitae, p. 136. — Deductio Juris et facti in Causa ecclesiast.