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gest. 1764, aus dessen Ehe mit N. v. Mielon nur eine Tochterstammte. Hermann Adolph, k. k. Oberstwachtmeister, starb 1766unvermählt und Arnold Heinrich v. A., gest. 1771 als k. preuss.Geh. Rath und erster Kammerdirector, hatte das schlesische In-digenat und die Aufnahme in die schlesische Ritterschaft erlangtund sich mit Amalia v. Beckers, Erbin der Freifrau von Kinskyvermählt, aus welcher Ehe vier Töchter stammten, von welchendie ältere, Charlotte, sich mit einem Freih. v. Eberstein vermählte.Yon Andreas Jacob v. A., s. oben, entspross aus der Ehe mitAmalia Freiin v. Eberstein, neben einer Tochter, Charlotte AmaliaFreifrau v. Ungarn-Sternberg, Johann Friedrich Carl v. A., gest.1764, nassau-oran. Justizrath, vermählt mit Anna Margaretha Riese,aus welcher Ehe, neben sechs Töchtern, ein Sohn, Friedrich Jacob,stammte. Letzterer war k. preuss. Hofrath und erwarb das Ritter-gut Eichen im Kirchspiele Burbach bei Siegen, welches seine Erben1841 zum Verkauf ausboten.
N. gcnenl. Ilaiulb., 1777, S. 181 u. 1778, S. 239 u. 40. — N. Pr. A.-L. I. S. 154 u. V.S. 17. — Fahne, I. S. 13 u. II. S. 3. — Frh. v. Ledebur , I. S. 27.
Aussein (in Blau ein abgekürzter, goldener Sparren, welchervon drei Hufeisen, zwei oben, eins unten, begleitet ist). Altes,Cölnisches Patriciergeschlecht, welches schon in den ältesten Zeitendie höchsten Stadtwürden bekleidete. "Wirich y. Aussem verwal-tete 1396, Hermann v. A. 1406 und Henrich v. A. 1414—1417das Bürgermeisteramt zu Cöln. Von den Nachkommen giebt Fahneeine mit Sergius v. A. und dem Sohne desselben, Paul, gest. 1618,Rathsherr und Bannerherr, beginnende Stammreihe, welche mit denUrenkeln, Johann Christian, Jur. utr. Dr., Schelfen des hohen Ge-richts und zu Niederich und Airsbach, Kirchmeister zu Cunibert1714 und Johann Joseph, Canonicus zu Cunibert und Rcctor derCölnischen Universität 1732 schliesst.
Fahne, I. S. 12.
Aussein (Schild durch einen Querbalken getheilt und im obernrechten "Winkel ein Adler: ein Wappen, welches sehr an das desalten Rittergeschlechts v. Holtorp, auch Holtrop, erinnert, in wel-chem letzterem der Adler aber in der linken Oberecke steht).Altes Cölnisches, unter dem Namen Ousheym vorgekommenes Adels-geschlecht. Arnoldus de Ousheym und der Sohn desselben, Wer-nerus de Ousheym, erscheinen urkundlich 1355 und 1356.
Fahne, _ I. S. 13.
Äussern. Drei andere, von den oben angeführten vier Familiendieses Namens, wie die Wappen ergeben, verschiedene CölnischeFamilien. Die eine führte im Schilde ein Doppelkreuz, welchesin der Mitte rechts, wie links, von einem Sterne beseitet war. Zuder andern Familie (Schild getheilt durch einen Querbalken, wel-cher in der Mitte unten mit einem rechts, wie links, von zweian Fäden hängenden Kugeln beseiteten Kleeblatte belegt ist: obenzwei neben einander stehende Adler und unten ohne Bild) gehörte