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contra Herrn. Lotharium ab Auwach, 1692. - Gauhe, IT. S. 35 u. 36. — v. Hattstein, III.8. 25 u. 26 u. Tab. 9. Nr. 3. — Eitor, p. II. — v. Hellbach , I. S. 91. — N. Pr. A.-L. I.S. 154. — Frh. v. Ledebur , I. S. 27. — v. Meding , I. S. IS.
Auwald, s. Kranewitter v. Auwald.
Auw* 1 . Altes, im 14. und 15. Jahrh. vorkommendes, rheinlän-disches Rittergeschlecht, welches sich nach dem Schlosse Auwe,einem Heinsbergischen Erbmannlehne und Offenhause nannte. Lud-wig v. Auwe, Ritter, vermählt mit Cunigunde v. Schweinheim, ver-kaufte 1385 Herrschaft und Gut Schuren, Ludwig v. A. wurde1397 erzbischöfl. Arntmann zu Zülpich und Daem, Herr zu Auwe,Ritter, reversirte 1461 dem Grafen Johann v. Nassau-Saarbrück,Herrn zu Heinsberg, dass Schloss Auwe ein Heinsbergisches Erb-mannslelin und Offenhaus sei.
Fahne, II. S. 3.
Anwilcr, Auwilre, s. Pesch, v. dem.
Aiixv, d'Atixv. Altes, französisches Grafengeschlecht, welchesin der Rheinprovinz begütert wurde. Waton Graf d'Auxy besass1839 das Gut Lonzen im Kr. Eupen. Neuerlich stand dasselbedem Grafen Eugen Ferdinand d'Auxy zu.
N. Pr. A.-L. V. S. 17. - Frh. v. Ledebur , I. S. 27.
Avans, tPAraiis. Altes, französisches Baronengeschlecht, auswelchem Anna Francisca Freiin d'Avans et Lonchin 1775 zur Aeb-t.issin des unmittelbaren Reichsstifts Burtscheid bei Aachen er-wählt wurde.
N. Pr. A.-L. V. S. 17. — Frh. v. Ledebur, I. S. 27.
Avcmniiii, genannt letta (Aeltere Linie: in Roth auf weissemBoden ein silbern geharnischter Mann, welcher mit der Rechteneinen silbernen Streithammer hält. Jüngere Linie: Schild quergetlieilt: oben in Roth ein aufwachsender, wilder Mann, welchereinen gespannten Bogen mit Pfeile vor sich hält und unten in Goldein quer gelegter, grüner Zweig mit fünf weissen Knospen). Altes,westphälisches Adelsgeschlecht, welches früher v. Letta hiess undvon welchem einige Zweige noch jetzt diesen Namen als Beinamenführen. Sprossen des Geschlechts kamen im 17. Jahrh. in Ost-friesland und Sachsen-AVeiniar und Gotha zu hohen Staatsämternund später kam die Familie auch ins Lüneburgische, wo dieselbeschon früher gewesen, nach Preussen etc. Durch ein kaiserlichesDiplom vom 29. Nov. 1736 für Heinrich Daniel v. Avemann, lc.grossbritann. und kurbraunschw.-lüneburg. Hof- und Canzleiratli zuCelle, welches Diplom in Hannover 10. März 1737 amtlich be-kannt gemacht worden ist, wurde der alte Adel der Familie er-neuert und ein gleiches k. preuss. Diplom vom 12. Nov. 1786erhielt der k. preuss. Geh. Ober-Revisionsratli Johann Justus v. A.Ersterer, ein Sohn des ostfriesischen Yicecanzlers Heinrich v. A.aus Wolfenbüttel, gehörte zur jüngeren Linie der Familie, Letz-terer aber zu der älteren Linie. Die Wappen beider Linien sind(s. oben) verschieden. Sprossen des Geschlechts haben mehrfach ink. hannov. Staats-, so wie in k. preuss. und k. k. etc. Militärdiensten