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Auer v. Itandeiisteiii. Erbländ.-österr. Adelsstand. Diplom vom20. Febr. 1846 für Maximilian Auer, k. k. pens. Titularmajor, mitdem Prädicate: v. Bandenstein. Nach dem Milit. Scliemat. d. Oesterr.Kaiserth. 1856, stand Friedrich Auer v. Randenstein als Oberlieute-nant im 3. Uhlanen Reg.
Auerbach (Schild gespalten: rechts silbern, ohne Bild und linksebenfalls in Silber fünf rothe Schrägbalken). Erloschenes, pfäl-zisches Adelsgeschlecht, aus welchem Anna Dorothea v. Auerbachsich 1713 um eine Stiftsstelle in Wolmirstädt (in der jetzigenProvinz Sachsen, Regierungsbea. Magdeburg) bewarb, in welchemStifte die jüngere Schwester derselben, Agnes Maria v. Auerbach,9. Oct. 1738 als Seniorin starb.
N. Pr. A.-L. V. S. 10. — Frh. v. Ledebur , I. S. 25.
Auerbach; s. Schmitz v. Auerbach (Baden).
Auerberg (in .Silber eine stehende, schwarze Bärentatze, obenabgeschnitten und blutig). Altes, meklenburgisches Adelsgeschlecht,welches mit Hinrich v. Auerberg, der 1523 die Union der mekleii-burg. Ritterschaft mit unterschrieb, erloschen ist.
v. Meding, I. S. 14 u. 15.
Auerberg, Auerberger (Schild quer getheilt: oben in Silber zweije mit einem goldenen Sterne belegte, rothe Pfähle und unten eben-falls in Silber drei durchaus mit Mais und Staudenwerk bewach-sene, bis in die Mitte des Schildes emporsteigende Berge). Nie-derösterreichisches, ritterliches Adelsgeschlecht, welches lange vorErrichtung der Matrikeln in Niederösterreich und zwar von 1508bis 1578 begütert war. Michael Auerberger zu Reinprechtspöllnsass 1508 auf dem Landtage zu Krems auf der Ritterbank und war1524 auf dem Landtage zu "Wien. Der Sohn desselben, Lorenz,kommt um 1554 vor und Sigismund Auerberger zu Sattelberg lebtenoch 1578.
Wissgrill, I. S. 222.
Auerberg zu Liudach und Sattlberg (in Silber eine linke, schwarzeStufe). Altes, bayerisches Adelsgeschlecht, welches sich nach Lin-dach und Sattlberg, zwei Plofmarchen in Oberbayerü, welche dieFamilie lange inne hatte, schrieb. Die Auerberg hatten gar einaltes Begräbnis« in Indersdorf und zeichneten sich vortheilhaft indes Landes Diensten aus. In der Schlacht von Pavia war Georgv. A. Hauptmann. Als Letzter seines Hauses schloss Sebastian v.Auerberg zu Lindach und Sattlberg, Forstmeister in Aichach, 1548die Reihe. Sattlberg erbten die v. Mamming. Das Wappen, Sieb-macher, 1. 81, s. oben, war wie Leuprechting, doch das Kleinodein anderes: ein weisser Hut mit schwarzem Stülp und mit sechsschwarzen Hahnenfedern, drei nach rechts, drei nach links, besteckt.
Handschr. Notiz, d. Hrn. Frh. v. Leoprechting.
Auerhauiincr. Erbländ.-österr. Ritterstand. Diplom vom 8. Mai1794 für Johann Peter Auerhammer, Hofrath bei dem k. k. Hof-kriegsgerichte.
Megerle v. Mühlfeld, Ergiinz.-Bü. S. 119. — Handschr. Notiz.