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1 (1859) (Aa - Boyve)
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Ursprungs mit den Edlen v. Wolfenbüttel und den Grafen v. Peina.Die genannte Stammburg erbaute Herzog Otto I. von Sachsen undK. Heinrich IY. zerstörte dieselbe zum -ersten Male. Dass Geb-hard v. d. Hagen die Asseburg 1089 vom Herzoge von Braun-schweig zu Lehn erhalten und zuerst den Namen v. d. Asseburgangenommen habe, wie Behr, Stammbaum und Beschreibung deshochadel. Hauses Asseburg, Hildesh. 1721, angenommen, ist mitGewissheit nicht zu beweisen, wohl aber steht fest, dass der kai-serliche Truchsess Ganzleben und der Bitter Burghard die Burgim 13. Jahrh. wieder aufbauten und dass später Herzog Albrechtvon Braunschweig nach langer Fehde und Belagerung dieselbe ein-genommen und wieder zerstört habe. Wie Einige Gebhard v. d.Hagen als Stammvater des Geschlechts annehmen, so nennen An-dere den erwähnten Bitter Burghard als ersten Herrn v. d. A. undneuerlich hat die Familie meist Letzteren als Stammvater betrachtet,doch sollen mehreren Angaben zu Folge Asseburge schon im 9.und 10. Jahrh. vorgekommen sein und Grafen dieses Namens 1130das Kloster Dörenberg im Hildesheimischen gestiftet haben. Vom14. Jahrh. an werden viele Glieder der Familie erwähnt und dasGeschlecht erwarb so bedeutenden Grundbesitz, dass im 16. Jahrh.Bernhard und Heinrich v. d. A. Herren auf Falkenstein mit demBeinamen: die Beiclien, vorkommen. Die von der Familie im Laufeder Zeit erworbenen und mehrfach dem Wechsel unterworfenenGüter lagen in Braunschweig, Hannover, Anhalt, im Herzogth.Magdeburg, im Fürstenth. Halberstadt, in der Grafschaft Mansfeld,in Thüringen, im Fürstenth. Paderborn und in Schlesien. Jetzt istdie Familie in der Provinz Sachsen und zwar in dem Begierungs-bezirk Magdeburg und Merseburg reich begütert. Der oben er-wähnte preussische Freiherrnstand von 1747 scheint nicht langebestanden zu haben, doch fand sich schon vor demselben in derFamilie der freiherrliche Character, da Gauhe den Dompropst zuPaderborn etc. Ignaz Anton v. d. A., welcher 1717 fürstl. osna-brückscher Gesandter wegen der Lehnsempfängniss am k. k. Hofewar, als Freiherrn aufgeführt hat. Der Grafenstand von 1816ist mit dem Diplomsempfänger, welcher 17. Aug. 1851 ohne Nach-kommen starb, wieder ausgegangen, der Empfänger des Diplomsvon 1840 aber, s. oben, hat, viermal vermählt, den Stamm durchdrei Söhne, die Grafen Ludwig, geb. 1829, k. preuss. Lieutenant,Bernhard, geb. 1831 und Hoyer, geb. 1847, und drei Töchter fort-gesetzt.

Spcingenberg, Adelsspiegel, II. S. 184. Albin, S. 60. Seifert, Geneal. T. V. Nr. 17.8. 11. Desselb. Ahnentaf. II. Val. König , III. S. 119. Ff effinger, I. 8. 117 u. 121.Gauhe, I. S. 4346. Zedier, Sappl. II. S. 554. Dreyhaupt, 1. S. 94 u. 455. u. II. S. 965. Grundmann, S. 256. v. Steinen, II. S. 672. Robens, II. S. 126132. Lucanus inErscli u. Gruber, VI. S. 116 u. 117. v. Jlellbach, I. S. 82. N. Pr. A.-L. I. S. 147 u. 148.u. V. S. 5. Frli. v. Ledebur, I. S. 23 u. 24. Geneal. Taschenb. d. grfl. Häuser.Deutsche Grafenh. d. Gegenw. I. S. 35 u. 36. Siebmacher, I. S. 183. Magdeburger Stilts-calender von 1725. v. Meding, II. S. 22 u. 23. W.-B. d. Pr. Mori. I. 17.

Assel. Altes, uiedersächsisches Grafengeschlecht, welches imMannsstamme mit Otto Grafen v. Assel, der vor 1185 starb undfür einen Bruderssohn des mit. seiner schwangeren Gemahlin, Lu-