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Aspermont (in Schwarz ein silberner, oder in Silber ein schwar-zer Querbalken). Rheinländisches Adels- und Freiherrngeschlecht,dessen "Wappen Siebmacher, II. 106: v. Aspermont, Rheinlandischund V. 24: Freih. v. Aspermont gegeben hat.
Aspcriiiont, Flug v. Aspermont. Altes graubündtner Adelsgeschlecht,welches im Stifte Chur das Erbkämmereramt besass. Der NameAspermont war eigentlich der Beiname und dem Schlosse und derHerrschaft dieses Namens im Bisthume Chur entnommen. Auf die-sem Schlosse wohnten schon im 12. Jahrh. Freiherren v. Aspermont,bis 1272 dasselbe an Chur verkauft wurde, worauf diese Freiherrnbald ausgegangen sein mögen. Wie die Familie Flug diese Be-sitzung an sich gebracht, ist nicht bekannt, wohl aber wurde dasGeschlecht immer zu den vornehmsten Adelsfamilien in Chur ge-zählt. Johannes Flug v. Aspermont war von 1601 bis 1627 undein Anderer dieses Namens von 1635—1661 Bischof zu Chur, FraiizAndreas Flug v. A. aber kommt 1703 als Überösterreichischer Re-gierungsrath vor.
Guleri Uhiitische Chronik S. 130 11. 140. — Gauhe , I. S. 42 u. 43.
Aspernbrand, Freih.,. s. Russo v. Aspernb ran d.
Aspernburg, s. Hofmann v. Aspernburg.
Aspernfehl, s. Lojan v. Aspernfeld.
Assakiewicz. Polnisches Adelsgeschlecht, aus welchem vor ei-nigen Jahren Leon v. Assakiewicz Cadet in der k. k. Armee war.
Assche. Altes, gegen Mitte des 13. Jahrh. erloschenes, bra-banter, freiherrliches Geschlecht, welches sich Erbfähndriche vonBrabant nannte und deren Stammhaus die gleichnamige, zwischenBrüssel und Alost gelegene Herrschaft war, welche 1663, der Fa-milie v. Coutereau zustehend, vom Könige Philipp IV. von Spanienzu einem Marquisat erhoben wurde. Heinrich und Gottfried v. Asschezogen 1096 mit Gottfried v. Bouillon ins gelobte Land und Ilen-ricus v. A. kommt 1179 urkundlich vor. Die Tochter des Letzteren,Elisabeth, welche 1248 noch lebte, brachte die Herrschaft Asscheihrem Gemalile, Wilhelm, Herrn zu Grimbergen, zu und bei denNachkommen desselben blieb diese Herrschaft bis 1483, in wel-chem Jahre sie durch Vermählung an die Familie v. Coutereau kam.
Bütkens Troph. de Brabant, II. p. 126 u.-Suppl. — Gauhe, II. S. 30 u. 31.
Asseburg. Preussischer Freiherrn- und Grafenstand. Freiherrn-diplom vom 29. Jul. 1747 für Carl Leopold Sigmund v. der Asse-burg, k. preuss. Premierlieutenant und Grafendiplome vom 3. Jul.1816 für Maximilian Freih. v. d. A., Herrn auf Günzleben, Nein-dorf, Eggenstaedt etc., k. preuss. Kammerherrn, so wie vom 15. Oct.1840 für Ludwig Freih. v. d. Asseburg, k. preuss. Kammerkerruund Hofjägermeister, Herrn der Majoratsherrschaft Meisdorf undFalkenstein, unter Erhebung der genannten Herrschaft zur Minder-Grafschaft. Die Familie v. der Asseburg ist ein sehr altes, ausNiedersachsen und namentlich von der Burg auf dem Berge Assebei Wolfenbüttel stammendes Adelsgeschlecht und zwar gemeinsamen