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ckarde, von seinen Dienstleuten 1152 ermordeten Grafen Hermannv. Winzenburg gehalten wird, erloschen ist.
Koken, Beitr. z. Niedersächs. Geschichte, Bd. I. — Weclekind, Noten, II. S. 147 u. 148.Frh. v. d. Knesebeck, S. 362.
Assel, Ossel (in Blau ein schwarzer, stillstehender Büffel). Altes,schlesisches Adelsgeschlecht aus dem gleichnamigen Stammhauseim Jauersehen, welches, dem Wappen nach eines Stammes mit de-nen v. Aulogk und Baruth, in Schlesien schon zur Zeit, als Si-napius schrieb, nicht mehr vorkam. Nitsche v. d. Ossel erscheinturkundlich 137.9 und 1386 und Nitsche Assel 1392. Mit demWappen, des sclilesischen Geschlechts und sonach eines Stammesmit demselben, blüht schon lange, nachdem auch in Thüringen eingleichnamiges Geschlecht mit diesem Wappen, nach den so reichen,jetzt auf der künigl. Bibliothek zu Dresden helindlichen heraldi-schen Schätzen des kursächs. Oberstlieut. Krübsacius vorgekommensein soll, im Braunschweigischen eine gleichnamige Familie, welcheneuerlich auch nach Sachsen und zwar nach Leipzig in der Persondes Robej-t v. Assel, Kauf- und Handelsherrn, gekommen ist. EinBruder desselben ist der herz, braunschw. Controleur v. A. inHolzminden.
Sinapius, I. S. 237. — v. Meding, III. S. 15.
Asselt. Altes, erloschenes AdelsgeschlechU, aus dem gleich-namigen Stammhause unfern der Maas bei Roermonde, welches im17. Jahrh. auch am Niederrhein blühte.
Frh. v. Ledebur , I. S. 24.
Asshclin, Aszhclni. Eine im 16. Jahrh. unter den BreslauischenAdelsgeschlechtern aufgeführte Familie, welche in der ersten Hälftedes 17. Jahrh. erloschen ist. Dieselbe stammte aus Rosswein inSachsen und Georg v. Asshelm, Mitglied des Raths der Stadt Breslau,besass im Anfange des 17. Jahrh. in Schlesien die Güter Benkwitz,Born, Goldschmieden, Oldern und Schönborn.
Sinapius, I. S. 237. — N. Pr. A.-L. I. S. 148 u. 149. — Frh. v. Ledebur , I. S. 24. —
Siebmacher, I. 63. — v. Meding, III. S. 16.
Assig, Assig und Siegersdorf. Böhmischer Adels- und preuss. Frei-herrnstand. Adelsdiplom vom 3. Jun. 1670 für D. Andreas Assig,Obersyudicus zu Breslau, mit dem Prädicate: v. Assig und Siegers-dorf und Freiherrndiplom von 1743 für einen Nachkommen des-selben, Johann Theodor v. A. u. S.
v. HeUbach, I. 83. — N. Pr. A.-L. I. S. 41 u. 148 u. II. S. 10. — Frh. t. Ledebur, I.S. 24.
Assimoiit, Azimont.' Altes, ursprünglich dem Languedoc angehö-rendes Adelsgeschlecht, welches, nach Preussen gekommen, zurfranzösischen Colonie zählte und aus welchem seit der Mitte desvorigen Jahrh. mehrere Sprossen in der k. preuss. Armee gestan-den haben.
Frh. v. Ledebur, I. S. 24.
Assonlevillc. Altes, brabantisches Adelsgeschlecht, aus welchemChristoph v. Assonleville, k. span. Geh.- und Staatsrath, Schatz-meister des Ordens des goldenen Yliesses etc. 1605 zum Freiherrn
Kncschke, Deutsch. Adels-Lex. I. 9