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1 (1859) (Aa - Boyve)
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mehrfach vor und zwar 1336 und 1374 mit Burgmannslehnen derBurg Ravensberg, 1350 bis 1360 mit Lehnen in den Ravensbergi-schen Kirchspielen Borchhöjzhauscn, Röddinghausen und Spenge etc.Noch von 15501581 wird Schweder v. A., Domherr zu Mindenund um dieselbe Zeit auch Albert v. A., Amtmann zum Limberge,genannt.

Frh, v. Ledebur, I. S. 23.

Aspcrgcr zu (»ruh. Altes, niederösterr. Adelsgeschlecht, wel-ches in den Jahren 1329 bis 1618 vorgekommen ist. Im erst-genannten Jahre erhielt Conrad Aspergcr den Sitz Grub von demAbte des Stifts Krumsmünster zu Lehn und von Elisabeth Asper-gerin, Wittwe des Georg v. A., findet sich in der alten landmar-schallischen Gerichtsregistratur vom 17. Jul. des letztgenanntenJahres ein Vergleich mit ihrer Erbtochter, Barbara Eybelsbergerin,über Erbforderungen vor.

Wissgrill, I. S. 167.

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Aspcrniont; Aspremont (in Roth, abgesehen von Varianten, einden Schild ganz durchziehendes goldenes Kreuz). Altes Grafen-geschlecht, dessen Stammgrafschaft an den Grenzen von Lothringenunweit Metz liegt und welches Einige von den Attestinis (Este) inRom ableiten wollen. Die Grafschaft Aspermont soll zuerst Sieg-fried von Carl Martell um 680 erhalten haben. Später stiftetendie Söhne des Grafen Albert III., Graf Gobcrt und Graf Arnold IL,zwei Linien, Ersterer die zu Aspermont, Letzterer die zu Asper-mont-Linden. Die Linie Aspermont-Linden schied sich im 16. Jahrh.durch die Grafen Robert und Hermann in eine ältere und jüngereLinie. Die ältere Linie erhielt 1583 und 1610 den Reichsfrei-herrn- und 16. März 1676 den Grafenstand und das Haupt der-selben ist Joseph R. Graf v. Aspermont-Linden, Vicomte v. Dor-male und Baron v. Froidecourt, geb. 1784, Herr auf Barvaux,Heringh, Buzin in Belgien etc., aus dessen Ehe mit Charlotte Ba-ronesse van der Straten die Sühne Franz, Wilhelm und Carl stam-men. Die jüngere Linie wurde, s. oben, vom Grafen Hermanngestiftet. Derselbe, k. k. Feldoberst, erkaufte 1556 die zu demwestphälischen Reichskreise gehörige Herrschaft Reckheim und er-hielt 1583 die Reichsgrafenwürde. Die Herrschaft Reckheim, vonwelcher diese Linie sich Aspermont-Linden-Reckheim schrieb, wurdevom K. Ferdinand II. 1623 zu einer Grafschaft erhoben und dieAufnahme der Familie in das westphälische Grafencollegium er-folgte 31. März 1623. Der Mannsstamm dieser Linie ist mit demGrafen Johann Neponmk Gobert, k. k. Kümmerer, 19. Sept. 1819erloschen. Die Erbtochter aus der Ehe mit Regina Gräfin v. Bat-tliyäny, Gräfin Maria Otholina Gobertine, Herrin der Burgen undHerrschaften Lednitz, Onod, Szerencz, Borsi, Makowicza etc. inUngarn hat sich 1807 mit Georg Grafen v. Erdüdyvermählt.

Inthof. Notit. l'rno. Tinp. II. Mb. ]X. c. 8. _ Hühner, II. Tub. 445 Ii. 441). II ix.it/rill, I.S. 166170. Schmutz, I. S. 71. Allgem. Gen. Handb. I. S.'127. Geneal. Taschenb. d.grll. Häuser. Deutsche Grafenh. d. Gegenw. I. S. 33 u. 34. Spener, II. 3. c. I. Trier,tf. 577580. Siebmacher, VI. 14.