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1 (1859) (Aa - Boyve)
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Inspector des Königsbergschen und Gumbinnenschen Regier.-Bez.und Dr. v. A. fungirt als Badearzt in Helgoland.

«?. Hellbach, I. S. 80. - N. Fr. A.-T,. I. S. 145. Frh. t>. Ledeburg. S. 22.

Aschenbach (Assbnch), Itiilckap (Bidekaps) v. Assbach (Schild ge-vi' i-t und blau: 1 ein fünfsträhliger, silberner Stern; 2 ein schräg-linker, grüner Balken, in welchem über einander zwei goldeneFische nach oben schwimmen und 4 ein silbernes Dreieck). Reichs-und in Preussen bestätigter Adelsstand. Diplom vom 20. Jul. 1691für die Geschwister Friedrich Eberhard Bidekap und Eleonore Bi-dekap, hinterlassene Kinder des kurbrandenburgischen KämmerersBidekap, mit dem Prädicate: v. Aschenbach und kurbrandenb.Adelsbestätigungsdiplom für dieselben unter dem Namen: Bidekapv. Assbach. Die Nachkommenschaft des Friedrich Eberhard B. v. A.,welche sich v. Aschbach schrieb, hat in Hinterpommern, der Neu-mark und neuerlich auch in Ostpreussen Güter erworben.

Ü. Hellbach, I. S. 80. N. Pr. A.-L. X. S. 36 u. S. 145 u. 146 u. V. S. 9. Frh. v. Le-debur, I. S. 22. Siebmacher, IV. 19. W.-B d. Pr. Mou. 11. 74. Kneschke, IV. S. 21.

Asrhenburg, v. Fladen und Ascheiibiirg. Böhmischer Adelsstand.Diplom von 1612 für David Fladen, Stadt-Syndicus zu Neumarktin Schlesien, mit dem Prädicate: v. Aschenburg. Derselbe, geb.zu Aschersleben, starb 1613 und mit seinem Sohne, Christophv. Fladen und Aschenburg ging der Mannsstamm der Familie wiederaus. Die Erbtochter des Letzteren, Justina, vermählte sich mitChristoph Bressler, Bürgermeister zu Neumarkt und Herr auf Grün-thal, gest. 1664 und der aus dieser Ehe stammende Sohn, JoachimBressler, k. Commerzienrath in Schlesien und Kaufmanns-Aeltesterin Breslau, erhielt, als er 18. Jan. 1709 in den böhmischen Ritter-stand erhoben wurde, den Beinamen: v. Aschenburg und in seinWappen einige Stücke des v. Fladenschen Wappens, s. den Artikel:Ritter Bressler v. Aschenburg.

N. Pr. A.-L. I. S. 146 unter Verweisung auf den ArtikeJ : Bressler, die Grafen u. Herrenvon, S. 309. Frh. v. Ledebur, I. S. 22.

Äschernden, Freili., s. Schoultz v. Ascheraden, Freili.

Ascheringen. Altes, erloschenes, bayerisches Adelsgeschlechtaas dem Stammhause Aschering bei Possenhofen, dessen Name ur-kundlich im 11. bis 13. Jahrb. sehr häufig vorkommt. Die Edlendieses Stammes hatten der Mehrzahl nach den Vornamen Gewolfund waren Dienstmannen der Grafen v. Andechs. Der Name selbstbedeutet die Nachkommen des Mannes mit dem Eschenspiess.

Frh. v. Leoprechting, Stammbuch von Possenhofen etc. S. 72 u. 73.

Aschersleben. Altes, märkisches, mit Tylo de A. schon 1375vorkommendes Adelsgeschlecht. Das gleichnamige Stammgut liegtin der Uckermark, wo die Familie auch Klockow und Polsen be-sass. Aus den Marken gelangte die Familie zeitig nach Pommernund Meklenburg (bis ins 17. Jahrh.) und in der zweiten Hälfte des16. Jahrh. nach Dänemark, wo sie 1641 mit Moritz v. A. erlosch.Später kamen mehrere Glieder des Geschlechts in k. preuss. Hof-,Staats- und Kriegsdiensten vor, bis, wie gewöhnlich angenommen