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1 (1859) (Aa - Boyve)
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um 1422 und vermählt mit Catharina v. Aisch und von demselbenstammte Heinrich v. Aschbach, mit welchem nach Allem späterder Stamm erlosch. Der Stammsitz Aschbach gelangte an die v.Pöllnitz.

Biedermann, Geschlechtsreg. des Orts Steigerwald. Tab. 189.

Asche. Altes, braunschweigisches Adelsgeschlecht, welches um1576 erloschen ist.

Scheidt, An merk, zu Mosers Brauiiscliw. Lüneb. St -R. S. 421. Frh. v. d. Knesebeck,S. 366.

Aschebcrg, Aschcnherg. Altes, schon 1296 und 1399 vorkom-mendes , westphälisches, ursprünglich dem Paderbornschen, derGrafschaft Mark und dem Münsters chen, in welchem das gleich-namige Stammgut liegt, angehöriges Adelsgeschlecht, welches sichfrüher Röttiger v. Ascheberg, wohl vom Taufnamen Röttiger, schrieb.Die Familie kam später, im 15. Jahrb., auch nach Curland undOstpreussen, so wie nach Liefland, Schweden, Holstein, die Rhein-lande etc. In Schweden erlangte das Geschlecht 1673 den Frei-herrn- und, 10. Dec. 1687, in der Person des Rutger v. A. denGrafenstand.

v. Steinen, II. S. 113 ti. Tab. 20. Gauhe, I. S. 40 u. II. S. 27. v. Lang, S. 282.Ersch u. Gruber, VI. S. 58. N. Pr. A.-L. I. S. 145. Frh. v. d. Knesebeck , S. 67.Frh. v. Ledebur, I. S. 21. Sicbinacher, It. IIS. W.-B, d. Kgr. Hannover, C. 6. u. S. 4.Schwed. W.-B. Ausg. v. 1746. Grafen, Tab. IV u. Ausg. v. 1764. Grafen, Tab. 2. Kneschke,I. S. 17.

Ascliebrock, Asclieiibroich, Asclienbruck, genannt Horneburg, Baren-burg. Altes, im 18. Jahrb. ausgestorbenes, westphälisches Adelsge-schlecht. Dasselbe, eines Stammes mit denen v. Ilurle, Leitheund v. der Lage, gehörte ursprünglich der Grafschaft Mark an,war aber auch im Münsterlande, in der Grafschaft Recklinghausenund im Essenschen begütert und wurde im 17. Jalirh. auch im Rhein-lande angesessen. Die meisten Besitzungen, Aschebrock, Dorneburgetc. lagen im jetzigen Kreise Bochum. Hurle oder Horll, jetztHordel, stand der Familie schon 1398 zu und Nosthausen war von1460 bis 1737 im Besitze derselben. In Cölnischen Urkundenkommen Goddert v. Darenburg, gen. Aschebrock, 1336, Johannv. Assenbrock v. der Mälenborch 1343 und Johann Aschenbroych-Wepeling 1378 vor. Franz Albert v. Assenbroch zur Mahlenburgwar 1628 auf dem jülichschen Begräbniss und Rembert BernhardFreih. v. Aschenbroick, Herr zu Lachenbroich und Nerssdunk imAmte Kempen, vermählt mit Maria Margaretha v. Wolfskeel, ver-kaufte» 1692 sein schwiegerelterliches Haus auf der Brücke zu Cöln.

v. Steinen , III. S. 232 iin Verzeichn. d. alten westphäl. Rittersch. nach Bucelini, Topogr.Germ. III. S. 695. N. Pr. A.-L. I. S. 19. Fahne, I. S. 11. Frh. v. Ledebur , I. S. 22. Siebmacher, I. 188.

Aschen. Altes Patriciergeschlecht der freien Stadt Bremen,aus welchem Heinrich v. Aschen 1684 Deputirter der Stadt Bremenzu Hamburg war. Ein anderer Heinrich v. Aschen kommt 1708als Doctor der Rechte in Erfurt und 1715 als k. preuss. Hoffiscalund Advocat zu Cüstrin vor. Der Sohn desselben, Gottfried v. A.,starb 1741 als Bürgermeister und Hofrichter zu Cüstrin und hinter-liess zwei Söhne. In neuester Zeit war ein v. A. Ober-Wegbau-