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1 (1859) (Aa - Boyve)
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IV. 10 u. X. 7. Tyroff, I. 61. Siebenkees , I. 2. Abschn. S. 8. W.-B. d. Kgr. Bayern,II. 58. v. WÖlckern, 2. Abth. S. 111 u. 112. v. Hefner, II. 21 u. S. 26. Knesc/ike,II. S. 1921.

Aschau ( in schwarzem Schilde ein im Fusse desselben stehender,goldener Dreiberg). Altes, mächtiges, bayerisches Adelsgeschlecht,welches zu Aschau, später Hohenaschau, einer alten Yeste und grossenHerrschaft, nächst dem Chiemsee, herrschte. Gottfried und Heinricherscheinen urkundlich schon 1096 und Ruodolf, Starchant, Gerhartund Ruotperht de Asche, Ascowe, Ascha kommen 1120 vor. 1345 kamAschau an die Mautner v. Katzenberg, von welchen es durch Erb-schaft 1374 an die Freyberg mit den Sternen und von diesen ebenso 1610 an die Preysing und nun nach dem Aussterben der LiniePreysing-Hohenaschau 1857 durch Kauf an Graf Waldbott v. Bas-senheim gelangte. Der Letzte des Stammes war Friedrich v. Aschau,Herr v. Wildenwerth, gest. 1420. Die vielen Güter desselben erbtentheils der Landesherr, theils die v. Thor, v. Starkenburg und v.Embs. Der alten Aschau Wappen, s. Siebmacher, II. 58 und oben,führten, neben dem ihrigen, auch die Freyberge und Preysing.

Haudschr. Notiz, d. Hrn. Frh. v. Leoprechting.

, Asciiauer v. und zu Achenrain (Schild geviert: 1 und 4 in Blauein achtstrahliger, goldener Stern; 2 in Silber eine goldene Sonneund 3 in Gold ein die Hörner einwärts kehrender, goldener Halb-mond). Erbländ.-österr. Adelsstand. Diplom vom 18. Nov. 1675für Carl Aschauer, Inhaber der Messing- und Eisengewerke zu Achen-rain in Tirol, mit dem Prädicate: v. und zu Achenrain. Die Nach-kommenschaft blüht in Bayern.

v. Lang , S. 282 (unter dem Namen: Asciiauer v. Achenrein u. Lichtentliurn). v. Hell-bach, 1. »S. 80 (mit dem unrichtigen Namen Aschenrein). W.-B. d. Kgr. Bayern, XIII. 32als Berichtigung der 64. Tafel d. IV. Bandes. v. Ilef ner, II. 72 u. S. 67. Kneschke , II.S. 21 u. 22.

Asciiauer v. Licliteiithurii ( Schild quer getheilt: oben in Goldein golden bewehrter, schwarzer Doppeladler und unten in Blaueine strahlende Sonne , rechts von einem goldenen Halbmonde, linksvon einem goldenen Sterne beseitet). Erbländ.-österr. Freiherrn-stand. Diplom von 1794 für die Gebrüder Joseph Vincenz Guntramv. Aschauer zu Achenrain und Lichtenthurn, obei'österr. Gubernial-rath und Kreishauptmann, Franz Johann Oswald v. A., oberösterr.Cammoral- und Militair-Zahlamts-Controleur und Carl Anton v. A.,sämmtlich Besitzer der Achenrainer Messingwerke.

Megerle v. Mühlfeld, Ergänz.-Bd. S. 41 u. 42. W.-B. d. Kgr. Bayern IL 59. v. WÖlckern,II. Abth. S. 113 u. 114. v. Hefner, II. 21 u. S. 26. W.-B. d. Oesterr. Mon. VIII. 97 u.XV. 15. Kneschke, II. S. 22.

Aschbach. Altes, erloschenes, fränkisches Adelsgeschlecht ausdem Stammschlosse Aschbach unweit Geiselwind, welches der reichs-freien Ritterschaft des fränkischen Cantons Steigerwald einverleibtwar und mit der späteren preussischen Familie v. Aschenbach (Asch-bach), s. unten den letztere betreifenden Artikel, nicht zu ver-wechseln ist. Hans v. und zu Aschbach empfing 1320 sein Lehnvom Hause Henneborg. Aus der Ehe mit Anna v. Strahlenfelssstammte Cunz (I), bekannt um 1360 und .vermählt mit Margarethav. Bebendorf. Yon Cunz (I) entspross Cunz (II), noch bekannt