Druckschrift 
1 (1859) (Aa - Boyve)
Entstehung
Seite
119
Einzelbild herunterladen
 

119

welcher 1065 als des k. Manns-Geriehts des Breslauischen Fürsten-thums Beisitzer gestorben war, in der zweiten Hälfte des 18. Jahrh.aber starb mit dem genannten Ernst Friedrich v. A. auch dieseLinie aus.

Sinapius, I. S. 237 u. II. S. 506. Gaube, I. S. 40. v. HeUbach, I. S. 79. N. Pr.A.-L. I. S. 141. Frh. v. Ledebur , I. S. 21. Siebmac/ier, I. 51 u. IV. 21. Spener,S. 152. v. Mediag, III. S. 13.

Arzt (Schild von Gold-und Schwarz der Länge nach getheiltmit einem zum Fluge geschickten, rothen Adler). Augsburger Pa-triciergeschlecbt.

Siebmacher , II. 152.

Asbeck. Altes, westphälisches, aus dem gleichnamigen Stamm-hause im Kreise Aarhaus stammendes Adelsgeschlecht, welchesmehrfach in den Stiften Metuln und Nottuln aufgeschworeh hatund auf den Provinziallandtagen mit dem freiherrlichen Charactererschienen ist. Dasselbe war schon vom Anfange des 15. Jahrh.an in Westphalen und am Niederrhein und von dem des 17. Jahrh.in den Niederlanden begütert. Neuerlich ist der Stamm wohl er-loschen. In die Adelsmatrikel des Kgr. Bayern war noch ein-getragen: Franz Wilhelm Freih. v. Asbeck, k. bayer. wirkl. Staats-ratli im ausserordentl. Dienste, Generalcommissär, Präsident derRegierung des Unter-Mainkreises und erster Curator der Universitätzu Würzburg.

v. Lang, Suppl.-Bd. S. 30. N. Pr. A.-L. I. S. 144. Frh. v. Ledebur, I. S. 21.Siebmacher , I. 191. Tyrojf, II. 217. W.-B. d. Kgr. Bayern, II. 58. v. Wölckern,2. Abth. S. 110. v. Hefner, II. 21 u. S. 26. W.-B. d. Sachs. Staaten, 11.15. - Kneschke,II. S. 18 u. 19.

Asbotli. Erbländ.-österr. Adelsstand. In den neueren Jahrgg.(1856) des Milit. Schemat. d. Oesterr. Kaiserth. ist Joseph v. As-botli als k. k. Hauptmann, Ludwig v. Asboth aber als k. k. Ober-lieutenant aufgeführt. 1852 ist auch Albert v. A. als k. k. Haupt-mann genannt.

Asch zu Asch. Kurbayerischer Freiherrnstand. Diplom vom27. Sept. 1727 für Franz Carl v. Asch, kurbayer. Hauptpflegerzu Wetterfeld und die Brüder desselben, Hans Anton und Maxi-milian Alois v. Asch, mit dem Prädieate: v. Asch zu Ascli aufOberndorf. Dieselben gehörten zu einem alten, oberbayerischenAdelsgeschlechto, welches aus dem Sitze Asch im Gerichte Erdingan der Selmpt im Innkreise stammt und schon im 12. Jahrh. inbischöfl. Freisingischen Urkunden vorkommt. Otto v. Asch wendetesich 1330 nach Landshut, wo mehrere Glieder der im Ritterver-bande verbliebenen Familie durch viele Jahrhunderte im Ratbesassen. Später gründeten die drei Söhne des Pflegers und Rathsin Deggendorf, Hans Christoph v. A., die obengenannten in denFreiherrnstand erhobenen Gebrüder, drei Linien, von welchen dieeine 1772, die andere 1803 erlosch, die von dem Freih. MaximilianAlois aber gestiftete, dritte Linie noch in mehreren Gliedern blühtund in Bayern mit Ascl^ Ilaggn, Pürgl, Spaer etc. angesessen ist.

v. Lang, S. 97 u. 98. Geneal. Taschenb. d. freih. Häuser. Siebmacher, I. 81 u.V. 121. Einzinger v. Einzing , Bayer. Löwe, II. 42 u. S. 42. Suppl. zu Siebm. W.-B.