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und Beiigen (Sybilla), einer Enkelin des Cölnischen ErbthürwärtersTeter v. Vrecben und dessen Gemahlin Beiigen. Die Letztgenanntengaben ihrer Enkelin das Erbthürwärteramt etc. zur Aussteuer.Dieses Erbamt blieb längere Zeit bei der Familie v. Ahrweiler,namentlich kommt noch 1483 Johann v. A., Erbthürwärter mit seinerFrau, Druitgin, vor.
Fahne, I. S. 11.
Arz v. Masegg. Althergebrachter Grafenstand. Bestätigungs-diplom desselben vom 17. Aug. 1648 für Adam Grafen v. Arz undWasegg, den Bruder desselben, Sigmund, und die Vettern Georg,Christoph und Franz Victor. Die Familie, deren Stammschloss inSüdtirol im Gerichte Castelfondo liegt, führte nach Brandis schonim 11. Jahrh. den Grafentitel, denn 1007 wird Himeltrud Gräfinv. Arz als Gemahlin des Percifal v. Kaldoess genannt. VigiliusBischof zu Trient beschenkte einen Arz mit einem Theile des Ze-hent von Kaltem, Ullrich und Arnold v. A. wurden 1185 vom K.Friedrich I. mit dem Schlosse Arz belehnt und Nicolaus erhielt1328 von dem damaligen Oberlehnsherrn eine Schenkungsbestäti-gung über das Stammschloss. — Bucelini führt d : e Nachkommendes Johann Wilhem, welcher auch nur Johann der Aeltere genanntwird, bis ins vierte Glied auf. Die genealogischen Verhältnisseder Familie im 18. Jahrb. konnte bei aller Mühe Leupold nichtim Zusammenhange liefern. Johann Graf Arz v. Wasegg, gest. 1842,zog 1812 in Folge einer bedeutenden Erbschaft nach Oesterreich.-Schlesien, wo der Familie die Güter Meltsch und Wigstein zustehen,auch kamen 1830 mehrere Güter in Preussisch-Schlesien in dieHand der Familie.
Bucelini, If. p. 75 u. IV. p. 88. 190 u. 325. — Gauhe, I. S. 39 u. 40. — Frh . v. Hoheneck,III. S. 910. — Leupold, I. S. 33—35. — v. Hellbach, 1. S. 79. — N. Pr. A.-L. I. S. 144. —Frh. v. Ledebur , I. S. 21. — Geneal. Taschenb. d. grfl. Häuser. — Deutsolie Grafenh. d.Gegenw. I. S. 31 u. 32. — Siebniacher, 1.44. — W.-B. <1. Oesterr. Mon. XVI. 5.
Arzen «der Arcen, s. Geldern v. Argen, Grafen.
Arzt (in Blau ein schrägrechter, silberner Balken mit einemaufwärts gekehrten goldenen Pfeile, dessen Eisen die natürlicheFarbe zeigt). Alter Österreich. Freiherrnstand. Diplom von 1703für Johann Mainrad v. Arzt, oberösterreichischen Hofkammerrath,als alter Freiherr. Megerle v. Mühlfeld, Ergänz.-Bd. S. 41. Der-selbe gehörte zu der schlesischen Adelsfämilie dieses Namens, welchevon Einigen, wie wohl richtig ist, als ein Breslauer Stadtgeschlechtaufgeführt, von Anderen aber von dem Elsassischen Geschlechteder Artzat v. Cron-Weissenburg mit der Angabe, dass die Familie1590 aus dem Elsass nach Schlesien gekommen sei, hergeleitet wird.Die Familie war schon zu Ende des 16. Jahrh. im Breslauischenund Trebnitzischen begütert, erwarb im 17. Jahrh. mehrere Güterund schied sich in die Häuser Machnitz, Wiese und Hochkirch imTrebnitzischen und das Haus Gross-Schottgau im Breslauischen.Die ersteren Häuser waren, als Sinapius schrieb, wieder ausge-gangen, das Haus Gross-Schottgau aber blühte noch in der Persondes Ernst Friedrich v. A., eines Enkels des Georg Friedrich v. A.,