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1 (1859) (Aa - Boyve)
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Arnstein (Schild geviert: 1 und 4 von Roth und Silber geschachtund 2 und 3 blau, ohne Bild). Altes, fränkisches, mit den Grafenv. Arnstein im Mansfeldischen nicht zu vermischendes Adelsge-schlecht, welches sich von dem Städtchen und Schloss gleichenNamens zwischen Würzburg und Schweinfurt schrieb. Der genannteStammsitz wurde, als 1464 das Geschlecht mit Gangolph Dinstmannv. A., Capitular zu Würzburg, erlosch, dem fürstl. Hochstifte Würz-burg heimfällig.

Siebmacher> II. 75. Salver, S. 304. v. Meeting, III. 8. 11 u. 12.

Arnstein, auch Arcnstchi. Niederösterreichisches, zum Herren-stande gehöriges, erloschenes Adelsgeschlecht, dessen'gleichnamiges

Staminschloss zwischen Mertenstein, Neuhaus und Klein-Mariazell

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längst in Ruinen liegt. Her Name des Geschlechts kommt schonin klösterlichen Urkunden des 11. und 12. Jahrb. mehrfach vor.Wickard v. Arnstein und sein Bruder, Ulrich v. Gadern, erscheinen1170, Berchtold 1188, die Brüder Berchtold und Otto 1216 undAlbero 1217. Her Stamm blühte fort und Conrad v. A. war noch14481465 Propst des Stifts zu St. Andrae an der Trasen undnachher Bischof zu Biben. Ein gleichnamiges österreichischesAdelsgeschlecht war in Oesterreich ob der Ens noch im 16. Jahrh.begütert. Hasselbe, aus welchem Conrad v. Arnstein sich 1323mit Cunigunde v. Polhaimb vermählte und welches sich auch Arrn-stainer zu Wildenliaag schrieb, war nach Allem von der erwähntenniederösterr. Familie v. Arnstein ganz verschieden. Oh das vonSiehmacher, III. 13 gegebene Arnsteinsehe Wappen (von Roth undSilber sechsmal quergetlieilt) einem dieser beiden Geschlechter,oder einem dritten, wie v. Meding, III. S. 10 sagt, vielleicht dem-jenigen, aus welchem Graf Ludwig 1139 die im Niederrheinischengelegene Abtei Arnstein stiftete, gehört habe, muss dahin gestelltbleiben.

Frh. v. Hoheneck , IT. S. 62. Wissgrill, I. S. 153 156.

Arnstein, Freih., s. Freih. Pereira v. Arnstein.

Arnsteiner. Erbländ.-österr. Ritter-, Reichsfreiherrn- und erb-länd.-österr. Freiherrnstand. Ritterstandsdiplom von 1783 für JosephMichael Arnsteiner, Banquier, mit dem Prädicate : Edler von; Reichs-freiherrndiplom von 1793 für denselben und erbländ.-österr. Frei-herrndiplom von 1798 für Nathan Adam Ritter v. Arnsteiner, Gross-händler in Wien, aus höchsteigener Bewegung.

Megerle v. Mühlfeld, S. 34 u. 97 u. Ergänz.-Bd. S. 41 (am letzteren Orte ist der VornameMichael Joseph angegeben).

Arnswaldt, v., Arnswalde, Arenswald. Altes, nach Einigen zuerst1274 in Thüringen vorgekommenes Adelsgeschlecht (doch soll dasthüringische Geschlecht v. Arenswald, s. den betreffenden Artikel,nicht wie die hier in Rede stehende Familie einen Schrägbalkenmit drei Rosen, sondern einen Schrägbalken mit zwei Eberküpfenim Wappen geführt haben), welches sich später in Pommern, wodas Stammhaus Neuen-Grappe bei Stettin war, sowie in der Neu-Mark, wo Arendswalde als Stammgut erschien, der Uckermark, Schle-