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Arcus. Grossherz, hessen-darmstädtischer Freiherrnstand. —Diplom vom 25. Aug. 1825 für Franz Joseph Arens, Präsident desgrossherz. hessen-darmst. Oherappellations- und Cassations-Geriehtszu Darmstadt. Derselbe, geb. 1779 zu Arnsberg und gest. 1855,war mit Luise v. Grolmanu, gest. 1847 r vermählt und hinterliessnur eine einzige Tochter, Freiin Caroline, geb. 1809, welche mitdem grossherz. hess. Major Meyer vermählt ist.
Geaeal. Taschenb. d. freih. Häuser, 1853. S. 9 u. ff. Jahrgg.
Aremberg (in Blau ein silberner Adler). Altes, westphälischesGrafengeschlecht, welches mit Gothofredus Grafen zu Arensberg,1371 erloschen ist. Derselbe verkaufte, weil er keine Erben hatte,seine Grafschaft 1368 dem Erzstifte Cöln und behielt sich nur denUnterhalt bis zu seinem Tode vor. Das Wappen der GrafschaftArensberg: in Blau ein silberner Adler, fand sich später als Feld 4im Kurcölnischen Wappen und nimmt jetzt das 46. Feld im k.preuss. Wappen ein.
Hübner , II. Tab. 42.
Arensberg (Schild der Länge nach getheilt: rechts in Silber eindas Feld ganz überziehendes, schwarzes Kreuz, links in Blau einsilberner Adler). Neues, in Bayern vorgekommenes Grafeugeschlecht,'welches in der Person des Ludwig Maximilian Ferdinand Grafenv. Arensberg, geb. 1772, vormaligen Kurcöln. Kämmerers etc. 1818in die Adelsmatrikel des Königreichs Bayern eingetragen wurde. Soviel bekannt ist, gab es nur-den genannten Grafen, welcher zwar.vermählt war, später aber, ohne Nachkommen aus dieser Ehe zuhinterlassen, gestorben ist. Das Wappen ist nach Allem aus demdes Kurfürstenthums und Erzstifts Cöln und dem der uralten Grafenv. Arensberg zusammengesetzt.
v. Lang , Sappl. S. 16. — W.-B. d. Kgr. Bayern, IX. 73. — v. Hefner , II. 1 u. S. 5.
Arensberg, v., s. Arnsberg.
Arensterlf, Ahrenstorf. Altes, ursprünglich märkisches Adels-geschlecht, dessen Stammhaus das Gut Ahrensdorf im TemplinerKreise der Uckermark ist, welches dem Geschlechte urkundlich schonim 13. Jahrli. zustand. Die Familie erwarb in den Marken be-deutende Besitzungen und breitete sich später in Meklenburg, Sach-sen, Dänemark, Pommern, der Grafschaft Hoya etc. aus. In Meklen-burg zählte dieselbe schon zu denen, welche 1572 an der Ueber-weisung der Klöster Theil nahmen und in Dänemark, wo das Geschlechtauf Jütland, Fünen und Seeland sich angesessen machte, wurdeFriedrich v. A. 1670 naturalisirt und zwar mit der Angabe, dassderselbe aus sächs. Adel stamme. In die Grafschaft Hoya kam dieFamilie 1790 durch den hannov. Major Georg Ernst Adam v. A.Jetzt ist die Familie in der Mark nicht mehr, wohl aber in Meklen-burg begütert, auch gehört dieselbe im Königr. Hannover zu demritterschaftlichen Adel der Hoyaischen Landschaft.
Pritzbuer, Nr. 2. — v. Behr, VILI. p. 1589. — Gauhe , I. S. 33 u. 34. — Grundmann,S. 309 u. 310. — t>. Hellbach, I. S. 74. — N. Pr. A.-L. I. S. 135 u. 136. — Fr Ii. v. d. Knesebeck,S. 65. — Frh. v. Ledebur, i. S. 16. — Siebmacher, I. 167. — Lexic. over adel. Faniil. i Dan-mark, I. Tab. It. Nr. 67 u. S. 15. — v. Meding, II. S. 19 u. 20. — Meklenb. W.-B. 1. 2 u.S. 15. — W.-B. d, Kgr. Hannover, C. 30 n. S. 4. — Kneschke, II. S. 14 u. 15.