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einer anderen Cölnischen Familie v. Arberg zu unterscheiden. Letz-tere, aus welcher Johann v. Arberch 1450 vorkommt,* führte drei,(2 und 1) Schellen und dazwischen einen Querbalken.
Fahne, I. S. 8—10.
Arenberg, Aremberg. - Altes, aus dem Hause Ligne stammendes^seit 1G44 mit der herzoglichen Würde bekleidetes Geschlecht. DieHerzoge von Aremberg stammen von Johann Freih. v. Ligne, gest.14-42 und zwar von dessen jüngerem Sohne, Michael Freih. v. Bai'-banson, gest. 1468, ab. Des Letzteren Urenkel, Johann Freih. v. Bar-banson, erhielt mit seiner Gemahlin Margaretha, Erbtochter desGrafen Robert v. Aremberg, die Grafschaft Aremberg in der Eifelund wurde nicht nur 1549 Reichsgraf, sondern auch 1565 (nachAnderen der Sohn desselben 1576) gefürsteter Graf, so wie dessenGrafschaft Aremberg ein Fürstenthum. 1644 wurde dem Hausevom Kaiser Ferdinand III. für den jedesmaligen ältesten regieren-den Herrn die herzogliche Würde verliehen. Der Deputationsrecessvon 1803 gab dem herzogl. Hause Aremberg, zur Entschädigung fürdie verlorenen Besitzungen, den Kreis Meppen, welcher bis 1802einen Theil des Hochstifts Münster ausmachte. Das Haus wurdebei Stiftung des Rheinbundes souverain, theilte aber in der Folgedas Schicksal des nordwestlichen Theils von Deutschland und wurde1810 dem grossen Kaiserreiche einverleibt. Bei der Wiederher-stellung von Deutschland erhielt dasselbe das Land zurück, wurdeaber mediatisirt und der Oberhoheit Hannovers unterworfen, welchees 1815 von Preussen übernahm. Wie im Itgr. Hannover, so ge*hört auch im Kgr. Preussen das Geschlecht wegen der GrafschaftRecklingsbausen in Westphalen zu den Standesherren und ist auchin Frankreich, Belgien, den Niederlanden und Spanien reich begütert.
Bucelini , I. p. 19. — Rittershus, Geneal. Lit. A. — Hühner, Tab. 240 u. 333.— Jucobi, I.S. 382—386. — v. Hellbach , T. S. 74. — Frh. v. d. Knesebeck , S. 6—S. — Gothaischer geneal.Hofcalender. — Simon armorial gener. Tab.. 17. — W.-B. d. Kgr. Hannover, VI. u. S. 1.
Arend. Ein in der ersten Hälfte des 18. Jahrh. in Preussenvorgekommenes Adelsgeschlecht. Eine verw. v. Arend lebte 1713 inder Priegnitz und der Sohn derselben, Alexander Joachim v. Arend,war Stabsofficier in der k. preuss. Armee.
N. Pr. A.-L. I. S. 135. — Frh. v. Ledebur, l. S. 16.
Arendsbcrg. Altes, längst erloschenes, meklenburgisches Adels-geschlecht, welches nur durch einen 1386 vom Kloster Dobbertinund von Henning, Otto und Claus v. Arendsberg ausgestellten Ver-söhnungsbrief bekannt ist.
v. Meding, I. S. 12.
Arendte). Altes, erloschenes, westphälisches Adelsgeschlecht,welches von v. Steinen, nach Bucelini Topogr. Germ. III. S. 695,unter der alten westphälischen Ritterschaft aufgeführt worden ist.
N. Pr. A.-L. I. S. 19.
Arenfeld. Reichsritter- und erbländ.-österr. Freiherrnstand.Reichsritterdiplom von 1787 für Ferdinand Arenfeld, Grosshändler, mitdemPrädicate: Edler von und Freiherrndiplom von 1797 für denselben.
Megerle v, Mühlfeld , S. 34 u. 97.