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1 (1859) (Aa - Boyve)
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Tirol aber ist im Mannsstamme mit dem Grafen Johann Baptista,k. k. Kämmerer, 4. Nov. 1848 erloschen. Alle drei Linien sindreich begütert. Der bayerischen Linie stehen Ober-Köllenbach,

Drehna, Castell, Spine, Nugo und Torbole, so wie St. Martin undArolzmünster in Oesterreich und Yalley, Adldorf, Malgersdorf,Baumgarten etc. in Bayern zu, der schlesischen Linie die Herr- •

schaft Gotschdorf in Oesterreich-Schlesien und die HerrschaftenKopcziowitz mit Neu-Beruir und dem Gute Sciern in Preussiscli-Schlesien und der tiroler Linie Arco in Südtirol, Penede, Drena,

Castellino und Ristoro.

Privilcgia et diplomata illustr. Coraitibus de Arco irrogata. 1584.4. — Lucae, Grafensaal,8. 588. — Hühners III. Tab. S3S—842. — (rauhe, I. S. 31—33 nacli Hübner, Gr. v. Brandis,

Wig. Hund I. 121 u. Lucae II. S. 1351 u. 52. — v. Lang, S. 13—15. — Bauer in Erschu. Gr über , V. S. 163 tu 64. — v. Hellbach , I. 8. 73 u. 74. — N. Pr. A.-L. I. S. 129 u. 130u. Y. S. 6 u.7. Frh. v. Ledebur , I. 8. 16. — Geneal. Tascheub. d. grfl. Hiluser. — DeutscheGrafenh. d. Gegenw. L S. 25—27. — Siebmacher , IV. 22. — W.-B. d. Ivgr. Bayern, I. 14 u.

15 u. XII. 5. u. 6. — v. Hefner , II. 1 u. 8. 5.

Ardey. Altes, westphälisches, zum Cölnischen Lehnsadel ge-hörendes, um 1323 erloschenes Adefsgeschlecht, aus welchem Jo-nathus Nobilis de Aredeia 1252 vorkommt. Das Stammhaus wardas alte, längst in Trümmern zerfallene Schloss Ardey in der Graf-schaft Mark zwischen Friedberg und Langschede. Die schon im7. Jahrh. vorgekommenen Grafen v. Ardey besassen auch das SchlossScheda an der Ruhr, welches Gräfin Wildfridis v. Ardey in einPrämonstratenserkloster umschuf. ' • •

o. Steinen , I. S. 501 u. Tab. 1. Nr. 4 u. 5. — N. Pr. A.-L. I. S. 131.

Arelza, Edle. Erbländ.-österr. Adelsstand. Diplom von 1797für Peter Rotundi Arelza, k. k. Kammerdiener, mit dem Prädicate:

Edler von.

Megerle v. Mühlfeld , S. 157.

Arenberg, Arberg (in Roth drei [2 und 1] goldene Rosen).

Altes Dynastengeschlecht, welches sich von der Grafschaft und demspäteren Filrstenthume Arenberg in der Eifel schrieb, das Burg-grafenamt zu Cöln besass und durch weibliche Abstammung nochin den Herzogen von Arenberg, Aremberg, fortblüht. Fahne giebt 'eine Abstammung, welche mit Franco, 1129 burgi comes Colonien-sis, beginnt und bis zu Johann, Burggraf zu Cöln 1260—1273,gest. vor 1287, reicht. Die aus Johanns Ehe mit Catliarina Gräfinv. Jülich stammende Tochter, Mettildis, Erbin v. Arenberg, ver-mählte sich mit Engelbert, Sohn des Grafen Eberhard III. von derMark. Ein Sohn aus dieser Ehe, Adolph II., pflanzte die Linieder Grafen v. der Mark, später Herzoge von Cleve, weiter fort,während ein anderer Sohn, Eberhard, zuerst Canonicus zu Cöln,nach seiner Resignation auf das Canonicat, sich mit Maria, Tochterdes Grafen v. Looz und Loen, vermählte und Stifter der Aren-berg zweiten Stammes mit folgendem Wappen wurde: im goldenenSchilde ein quer liegendes Schach von Roth und Silber, aus wei-chein ein silberner Löwe aufwächst (Siebmacher, II. 29 mit derUeberschrift: Freiherren v. Arberg). Dieses Dynastengeschlecht,welches, wie angegeben, auch Arberg geschrieben wurde, ist von