zu St. Michaelis in Lüneburg. Unter preussischer Herrschaft inOstfriesland wurde Burchard v. A. 1754 Drost zu Stickhausen undHeinrich v. A. starb 17G0 in derselben Function. Später, 29. Mai1792, ist der Stamm mit dem Geh. Rath, Hofrichter und Präsi-denten der ostfriesischen Landstände, Moritz Wilhelm v. Appel,erloschen.
Pf'effinger , IT. p. 13. - Gaulic , I. S. 31. — Frh. v. Kr ohne, I. S. 47. — v. Hellbach, I.S. 72. — Frh. v. d. Knesebeck , S. 366. — Feh. v. Ledebur , I. S. 15. — v. Meding, I. S. 11u. 12.
Appel. Erbländ.-österr. Freiherrn- und Ritterstand. ChristianFreih. v. Appel wurde noch vor einigen Jahren (1852) im Milit.Schemat. d. Oesterr. Kaiserth. als k. k. Feldzeugmeister, Generalder Oavallerie, 2. Inhaber des Husaren Reg. König v. Preussen,No. 10 etc. aufgeführt. Von der dem erbländ.-österr. Ritterstandeungehörigen Familie standen neuerlich (1850) fünf Sprossen in derk. k. Armee.
Appeldorn. Altes, pommersches Adelsgeschlecht, welches Brüg-gemann, I. 9 Hauptst. S. 99 unter den pommerschen Familien alserloschen aufgeführt hat. Dasselbe blühte schon 1242.
N. Pr. A.-L. I. S. 21. — Siebmacher , V. Zus. 36: v. Appelforn, Burgundisch.
Appclgurd. Altes, in Meklenburg und Dänemark vorgekomme-nes Adelsgeschlecht, welches gegen die Mitte des 17. Jahrb. erlo-schen ist.
Gauhe , I. S. 31. — Frh. v. Krohne , I. S. 47. — v. Hellbach, I. S. 72.
Appell (Schild der Länge nach getheilt, mit Schildeshaupte,Im silbernen Schildeshaupte ein auf Rasen ausgestreckt liegenderMann etc., welcher mit der Linken einen schwarzen Anker vor sichhält. Schild rechts von Silber und Blau geschacht und links inSilber drei schrägrechte, rothe Balken). Kurpfälzischer Reichs-Vicariats-Ritterstand. Diplom vom 25. Aug. 1790 für Johann Ne-pomuk Appell, kurfürstl. Rath und Bürgermeister und Oberbau-director in Ingolstadt. Zwei Söhne desselben, Joseph Ludwig Yin-cenz Ritter v. A., k. bayer. funetionirender Secretair bei der Spe-cial-Kloster-Cominission in München und Carl Friedrich Ritter v.A., geb. 1788, k. bayer. Officiant bei der eben genannten Commission,wurden in die Adelsmatrikel des Kgr. Bayern eingetragen. DieFamilie ist nicht mit der oben erwähnten Familie v. Appel zu ver-wechseln.
v. Lang , S. 281. — W.-B. (1. Kgr. Bayern, IV. 68. — v. Hefner, II. 72 n. S. 67. —Kneschke , I. S. 14.
Appclmniiii. Böhmischer Adels- und erbländ.-österr. Ritterstand.Adelsdiplom von 1726 für Leopold Wilhelm Appelmann, Postver-walter zu Brünn und den Bruder desselben, Anton Ferdinand Ig-naz Appelmann und Ritterstandsdiplom von 1732 für Ersteren.
Megerle v. Mühlfeld , S. 97 u. Ergänz.-Bd. S. 235. — Eine freih. Familie v. Appelmannhat Brüggemann unter den pommerschen Geschlechtern genannt.
Appenhofen, Freih., s. Freih. Baum v. Appelshofen.
Appeltauer. Erbländ.-österr. Adelsstand. Diplom vom 24. Sept.1842 für Carl Appeltauer, k. k. Landrath, Director der philoso-