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seinem Reichthüme grosse Legate und Stiftungen ad pias causas inDresden und Freiberg hinterlassen hat, ausgestorben.
Knaut/i, S. 586 u. 587. — Gauhe, 1. S. 2674 u. 2675 u. IL. a. o. a. O. — Siebmacher, r.164. — v. Meiling, I. S. 634. — (Die jetzigen Frli. Vitzthum v. Ingersberg führen ganz dasWappen der Vitzthum v. Apolda).
Apor v. Altorja. Ungarischer Freiherrnstand? Di]dom vom 5.Jan. 1713 für Peter Apor v. Altorja, Oberkönigsrichter des Ha-romszeker Stuhls in Siebenbürgen. Derselbe gehörte zu einem derältesten und angesehensten siebenbürgischen Adelsgeschlcchter, des-sen Stammreihe bis zu einem magyarischen Feldherrn, Uopor, Opor,welcher zu Ende des 9. Jahrh. lebte, hinaufgehen soll. Der Bruderdes Vaters des Freih. Peter A. v. A., Stephan A. war übrigens1. Mai 1693 in den ungarischen Freiherren- und 23. Febr. 1696in den Grafenstand erhoben worden, starb aber 1704 ohne Nach-kommen. Die Nachkommenschaft des Freih. Peter blüht in vielenSprossen.
Genial. Taschenb. d. freih. Häuser, 1849. S. 14 u. folg. Jalirg. — Hyrtl, II. S. 172—176.— Kneschke, II. S. 12.
App, Kille. Erbländ.-österr. Adelsstand. Diplom vom 16. Sept.1785 für Christian Ulrich App, wegen Unterstützung der Armenund Verfeinerung inländischer Manufacturserzeugnisse mit demPrädicate: Edle von.
Leupold, I. S. 32. — Megerle v. Mühlfeld, S. 157. — Siippl. zu Siebm. W.-B. XII. 2.
Appel (Schild quer gethcilt: oben in Blau eine weisse, einenOelzweig im Schnabel haltende Taube und unten in Silber ein gol-dener Apfel). Brandenburgisches Adelsgeschlecht, aus welchemJohann George v. Appel, kurbrandenburgischer Amtskammerrath1690 starb. Derselbe war Herr auf Rotzis im jetzigen KreiseTeltow und mit Henriette v. Bähr vermählt. Aus dieser Ehestammten vier Söhne, von denen die älteren sich Freiherren nann-ten, Carl Sigismund v. A.. welcher 1728 als k. preuss. Kriegs-und Domainenrath starb, Ludwig Christian v. A., k. preuss. Kam-merherr und Amtshauptmann zu Dörnberg und Ludwig und JohannGustav, welche jung gestorben sind. Ein Sohn des Carl Sigismundv. A., Wilhelm Carl, war 1730 k. preuss. Kammergerichtsrath undmit dem Sohne des Ludwig Christian, Johann Carl Maximilian,welcher in k. preuss. Militairdiensten stand, erlosch nach derMitte des vorigen Jahrh. das Geschlecht, welches von Einigen auchzum meissnischen Adel gerechnet worden ist. Das FamiliengutRotzis hatte schon 1724 Carl Sigismund v. A. an die v. Einsiedelverkauft.
N. Pr. A.-L. V. S. 6. — Frh. v. Ledebur, I. S. 15. — Siebmacher, V. 142: v. Appel,Meissnisch.
Appel (in Silber ein schwarzer Bärenkopf mit ausgestreckterZunge und abgeschnittenem Halse, unten blutig). Altes, erlosche-nes, lüneburgisches und ostfriesländisches Adelsgeschlecht, welchesnoch im vorigen Jahrh. das Gut Masendorf und in Ostfriesland dieGüter Midelum (Nidlum) und Albrumswehe besass. Aus demselbensind in der Zeit von 1574—1703 drei Aebtissinnen des KlostersEbstorf! hervorgegangen und Anton v. A. lebte 1554 im Kloster