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1 (1859) (Aa - Boyve)
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phischen Studien und Director des Civilrechts an der Universitätzu Graz.

Haudschr. Notiz.

Appenheim. Altes, erloschenes Adelsgeschlecht, welches nochim Anfange des 17. Jahrh. zum rheinländischen Adel gezählt wurdeund dessen Wappen Siehmacher, 1. 132 gegeben hat.

Appold, Appolt. Altes, fränkisches Adelsgeschlecht, welchesdie zum fränkischen Rittercantone Altmühl gehörigen RittergüterTrendel und Mebenberg erwarb und daher bei dem genannten Can-ton immatriculirt wurde. Die Vorfahren des Geschlechts sollen inThüringen sesshaft gewesen und von da in das Fürstenthum Bran-denburg-Onolzbacli gekommen sein, standen aber nach Allem' mitder alten thüringischen Familie v. Apolda, s. oben S. 93, in keinerverwandtschaftlichen Verbindung. Georg. Nicolaus v. Appold, geb.1671, gest. 1739, fürstl. brandenb.-onolzb. wirkl. Geh. Rath, Lehen-propst und Abgesandter hei dem fränk. Kreisconvent, war mitAnna Catbarina v. Marquart, gest. 1731, vermählt. Aus dieserEhe stammte Gotthard Friedrich v. A., geh. 1703, fürstl. brandenb.-onolzb. Geh. Hof- und Regierungsrath, welcher 1740 nebst seinemBruder, Christoph Friedrich v. A., geb. 1710, fürstl. brandenb.-culmb. und onolzb. Rathe und Assessor des k. Landgerichts-Burg-grafthums zu Nürnberg, zu Rügland bei dem Canton Altmühl im-matriculirt wurde und 1744, auf dem Ritterconvent zu Schwobach,das Rittergut Trendel als freies Allodium erwarb. Derselbe warmit Rosina Isabella v. Jaxtheim vermählt und aus dieser Ehe ent-sprosste, neben vier Töchtern, ein Sohn, Carl Wilhelm Friedrichv. Appold, geb. 1741, Herr zu Mebenberg und Trendel. Mit dem-selben hören die sichern Nachrichten über die Familie auf.

Gauhe, II. S. 16 u. 17 nach Buddei Fortsetz. d. hist. i.exic. S. 60. — Biedermann,Geschlechts Regist. d. Orts Altmühl, Tab. 148. — N. Geneal. Handb. 1777. S. 4 u. 5 u.1778. S. 5.

Appolt Falle v. Frankenau. Erbländ.-österr. Adelsstand. Diplomvon 1764 für Johann Friedrich Appolt, gewesenen kaiserl. Elisa-bethinischen Garde-Robbe, wegen 40jähriger Dienstleistung mit demPrädicate: Edler v. Frankenau.

Megerle v. Mühlfeld , S. 157 — Suppl. zu Siebm. VV.-B. I. 5.

Apponyi, Apponyi v. Kagy-Appony, Appouy. Erbländ.-österr. Gra-fenstand. Diplom vom 30. Mai 1739 für Lazarus Freih. v. Apponyi,welcher durch Diplom vom 16. Febr. 1718 den Freiherrnstand indie Familie gebracht hatte. Dieselbe, welche den Beinamen: Ma-gister hatte, der in älteren Zeiten ein in Ungarn und Siebenbürgendurch erlangte Staatsämter erworbener Ehrentitel war, ist ein altes,ungarisches Geschlecht, welches früher den Namen feezh führteund aus welchem Abraham Ruffus de Peczh, Castellan von Cscits1343 vorkommt. Thomas Ruffus de Peczh vertauschte 1392 Scklossund Herrschaft Cseklecz mit allen Besitzungen in und um Pressburgan König Sigmund gegen Schloss und Herrschaft Appony im Neu-traer Comitate und nahm von derselben für sich und seine Nach-kommen den Namen: Appony an. .Der obengenannte Graf Lazarus