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1 (1859) (Aa - Boyve)
Entstehung
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silbernen Halbmond hält und die Linke in die .Seite stemmt).Preussischer Adelsstand. Diplom vom 23. Jan. 1742 für ChristophHeinrich Amnion, k. preuss. Residenten und nachher bevollm. Mi-nister und ausserordentl. Gesandten am kursächs. Hofe, welchesDiplom den 24. Jan. 1765 auf die drei Brüder desselben ausgedehntwurde. Dieselben gehörten zu einer aus Neufchatel stammenden,zu der französischen Gemeinde zu Berlin zählenden Familie. DasGeschlecht ist nicht, wie v. Hellbach I. S. 67 vermuthet, ausge-storben, sondern blüht noch in Preussen, namentlich in der Rhein-provinz, in deren Adelsmatrikel die Familie in der Person desGerhard Friedrich v. A. (Haus Walbek, den 22. Jun. 1829) ein-getragen ist.

N. Pr. A.-L. 1. S. 40 u. 110 u. 111. — Fr Ii. v. Ledebur , I. S. 11. — W.-B. d. Pr. Mon.II. 72. — W.-B. d. Pr. Rheinprov. I. 1 u. S. 7 u. 8. — Knexchke, II. S. 8 u. 9.

Amnion (im von Schwarz und Gold schräglinks getheilten Schildeein nach der rechten Seite zum Sprunge geschicktes, silbernes Ein-horn mit rotli ausgeschlagener Zunge). Alter Reichs- und in den Kö-nigreichen Bayern und Sachsen neuerlich erneuerter und anerkannterAdelsstand. Die Gebrüder und Vettern Ammon: Benedict und Se-bastian, Hans Georg, Christoph, Lazarus und Hans Pete-r, so wieHans Michael und Leonhard, erbaten sich vom K. Rudolph II.eine Besserung und Bestätigung ihres alten Wappens, worauf derKaiser laut Diploms, d. d. Regensburg vom 24. Aug. 1594, den ge-nannten Brüdern und Vettern Ammon, wegen ihrer treuen Diensteum das Haus Oesterreich, absonderlich aber wegen jener, so Be-nedict Ammon dem Kaiserhause im Kriege und Frieden bewiesen,gestattete, das alte Wappen wieder vereinigt anzunehmen, statt desgeschlossenen Stechhelms einen offenen Turnierhelm zu führen undsich allerseits erblich dem Reichsadel beizuzählen. Unter Berufungauf den durch das erwähnte Diplom von 1594 dem Geschlechtezustehenden Reichsadel wurden die Gebrüder Ludwig Ernst Ammon,Dr. philos., Decan, Schulinspector und Pfarrer zu Markt Lindenhardtbei Bayreuth, Friedrich Daniel Jonathan A., vormals k. preuss.Kammerrath, später k. bayer. Rentamtmann zu Altdorf und JohannGeorg Friedrich A., der Rechte und Philos. Doctor und k. bayer.Ober-Appellations-Gericlitsrath in München, den 21. Sept. 1824,der Adelsmatrikel des Kgr. Bayern einverleibt und der ältereder genannten Brüder, Christoph Friedrich A., der Theol. Doctor,früher Prof. der Theol. in Göttingen und Erlangen, k. grossbrit.,preuss. und bayer. Consistorial- und Kirchenrath, später k. säclis.Oberhofprediger und Kirchenrath etc. erhielt laut amtl. Bekannt-machung vom 17. Dec. 1824 die Erlaubniss, des seinen Vorfahren1594 verliehenen, neuerlich von dem k. bayer. Hofe erneuertenAdelsstandes und Wappens -sich mit seinen Nachkommen im König-reiche Sachsen bedienen zu dürfen. Der Stamm blüht in Bayernund Sachsen.

W.-B. d. Kgr. Bayern X. 11. — v. Ilefner , II. 72 u. S. 67. — Dorst , II. S. 91 u. 92. —W.-B. d. Sachs. Staaten, T. 62. — Kneschke , I. S. 10 u. 11.

Amnion v. Au und Ratiszell. Ein ursprünglich altes Bürgerge-