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S. 23. — v. Lang , Suppl. S. 78. — v. Hellbach , T. »S. 63. — N. Pr. A -L., T. S. 98 u. 99. —Frh. v. Ledebur , I. S. 9* — Geiieal. Tuschenb. d. freili. Hiiuser, 1856. .8. 652 u. 653 ete. —Siebmacher , I. S. 100. u. Suppl. II. 3. — v. Meding , I. S. 581. — W.-B. d. Kgr. Bayern,IV. 17. — v. Hefner , II. 61 u. S. 58.
Altcrshaini. Reiclisfreiherrnstand. Diplom vom 18. Nov. 1700für Alois Bonaventura v. Altcrsliaim zu Finsing, k. bayer. Käm-merer und Regierungsrath. Derselbe war aus der Familie derAltershamer entsprossen, welche ursprünglich dem WasserburgerBürgerstande angehörte und aus welcher Sprossen in Wasserburgund München im innern Ratlie sassen. Das Geschlecht erlangte1584 ein adeliges Wappen und 1614 das Prädicat: v. Altershaim.Der Stamm erlosch 1737 mit dem genannten Alois BonaventuraFreih. zu Altershaim.
v. Hellbach s I. S. 63. — Handschr. Not. des Hrn. Frh. v. Leoprechting. — Siebmacher,VI. 3. im Anhange.
Altham). Altes, ursprünglich aus Schwaben stammendes, inOesterreich blühendes Grafengeschlecht, welches in der Persondes 719 gestorbenen Grafen Babo v. Thann und Winterstetten mitden Fürsten v. Waldburg einen Ursprung haben soll. Dietmar v.Thann, gest. 1223, erhielt durch Tapferkeit im gelobten Landeden Namen eines tapfern Alten. Yon den Nachkommen desselbenzog Wolfgang zwischen 1521 und 1531 aus Schwaben nach Nie-derösterreich, wo drei seiner Söhne, Christoph, Eustach und Wolf-gang Wilhelm, den 24. März 1574, den Reiclisfreiherrnstand mitdem Prädicate: v. und zu Goldburg zu Murstetten und 1578 dasIncolat in Ungarn erhielten und drei Hauptlinien, die älteste zumTheil noch blühende, die mittlere den 18. Dec. 1720 und diejüngste 1785 erloschene Linie stifteten. Die älteste Linie schiedsich zunächst in den älteren oder Michaelischen und in den jün-geren oder Quintinischen Ast. Ersteren' gründete Michael Adolph I.gest. 1636, k. k. Feldmarschall, welcher, den 18. Jun. 1610, denReichsgrafenstand erhielt und alle seine männlichen Nachkommenzur Führung des Namens Michael, die weiblichen aber zu der desNamens Maria verpflichtete. Durch die beiden Söhne desselbenentstanden der Michael-Johannische und der in diesem Jahrhunderteerloschene Michael-Wenzelsclie Zweig. Den Michael-Johannischenoder Spanisch-Althannschen Zweig setzte des Stifters älterer Sohn,Michael Johann II., fort, während der jüngere Sohn den 1795wieder erloschenen mährischen Nebenzweig zu Grussbach bildete.Michael Johann III. erhielt den 19. Jun. 1714 das Reichs-Erb-schenken-Amt und 1715 die Würde eines Grands von Spanien.Der Quintinische Ast schied sich durch des Stifters zwei Söhne,Franz Reichard und Christoph Johann Baptist, welche beide 1659den Reichsgrafenstand erlangten, in zwei Nebenzweige. Die Nach-kommenschaft des jüngeren Bruders erlosch schon mit dem Sohneden 28. Dec. 1747, von der des älteren lebten noch Einige imAnfange des 19. Jahrh., starben aber bald. — Die jetzigen Grafenv. Althann gehören nach Obigem zum älteren oder MichaelischenAste der ältesten Linie und die Familie besitzt die HerrschaftenZwentendorf und Murstetten in Oesterreich, Swöschitz und Grulich