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Altenstainer, Altenistainer, Altninniisteiiier. Ein im 16. Jahrh. in
Niederösterreich vorgekommenes Adelsgeschlecht, welches aus Fran-ken gestammt haben soll. Leopold Altenstainer, Ritter, auf demEdelsitze Egkgrunb bei Kloster Neuburg sesshaft, erschien 1534 unterder alten Ritterschaft auf dem Landtage der niederösterr. Stände .zu Wien, und Siegfried v. Altenstainer, welcher Truchsess des K.Maximilian II. gewesen war, starb 1593. Weiteres über dieses Ge-schlecht ist nicht bekannt. Die Vermuthung, dass die Altenstainerin Oesterreich, welche in Roth zwei gekreuzte eiserne Hammer undunten im Fusse des Schildes einen viereckigen, silbernen Stern führ-ten, zu dem bekannten fränkischen Geschlechte der v. Altenstein,oder v. Stein zu Altenstein (in Roth drei [2 und 1] goldene Ham-mer) gehört hätten, s. den nachstehenden Artikel, dürfte schwerzu erweisen sein, wenn auch Wissgrill bei denselben Turnierge-nossen aus letzterem Geschlechte genannt hat.
Wissgrill, I. S. 72 u. 73. — v. Hellbach, I. S. 63.
Altcnstcig. Erbländ.-österr. Ritterstand. Diplom vom 20. Nov.1596 für D. Adam Altensteig, k. Rath und Geh. Secretair, mit demPrädicate: Edler von. Derselbe war aus Steiermark gebürtig undlebte noch 1615. Die beiden Söhne, Maximilian und Helfreich Edlev. A., welche das Gut Kolmitz und den Edelsitz Radi besassen,wurden 1635 den neuen, und 1654 den alten Geschlechtern desniederösterr. Ritterstandes einverleibt. Die Familie ist später wiederausgegangen.
Wissgrill , I. S. 71. — Siebmacher , II. 90.
Altciistein, Stein t. Altenstein. Altes, fränkisches Adelsgeschlecht,dessen Name schon seit 938 in Würzburgischen Urkunden vor-kommt. Dasselbe schrieb sich bald v. Altenstein, bald Stein zumoder v. Altenstein. Der Name Altenstein ist Prädicat und demnoch jetzt der Familie zustehenden Stammschlosse Altenstein, inder Nähe von Römhild, unmittelbar an der jetzigen bayer. undherz, sächs. Grenze, welches dem Hochstifte Würzburg zu Lehenging, entnommen. Zur Zeit des deutschen Reichs war die Fa-milie in Folge ihrer Besitzungen dem Rittercanton Baunach ein-verleibt. Die ununterbrochene Stammreihe fängt mit Georg vonStein zum Altenstein um 1296 an. Von den Nachkommen wurdeJohann Casimir v. St. z. A., markgräfl. ansbachisch. Oberforst- undJägermeister, den 11. Febr. 1694 in den Reichsfreiherrnstand er-hoben. Zu der Linie desselben gehörte der hochberühmte C. Freih.v. St. i. A., geb. 1760 zu Ansbach, gest. 1831, zuletzt k. preuss.wirkl. Geh. Staatsminister für die geistlichen etc. Angelegenheiten.Sein einziger Sohn starb vor ihm und der jüngere Bruder, k. preuss.wirkl. Geh. Oberjustizrath, 1834 kinderlos. — Die Familie blühtjetzt in zwei Linien, die eine in Bayern, die andere in Belgienund der Freiherrn'stand der letzteren ist den 25. Sept. 1841 be-stätigt worden.
v. Hattstein , III. Suppl. S. 143 u. 144. — Gauhe , I. S. 2425 u. 26. — Zedier . Bd. 39.S. 1579—1611 (mit einer Stammtafel von 938 bis 1730.)— Biedermann, Geschleclitsreg. d. OrtsBannach, Tab. 1—17, — N. geneal. Handb. 1777. S. 161. 1778. S. 19. Nachtr. I. S. 104 u. II.