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und Jacob, setzten den Stamm fort. Die von Robert gestifteteLinie, aus welcher im 14. Jahrb. die beiden Fürstbischöfe zuBrixen, Albert und Albert II. von Enno, hervorgingen, erlosch im15. Jahrb., Jacobs Nachkommenschaft aber wurde so zahlreich,dass 1424 siebenzehn verschiedene Zweige bestanden, von denenmehrere eigene Zunamen führten, immer aber den eigentlichenGeschlechtsnamen beibehielten. Von den beiden den Namen deBertis v. Enno führenden Söhnen des Bertus v. Enno, welcher vonJacob im 7. Gliede stammte, ptfanzte Johann den Stamm fort undvon den Nachkommen desselben im 4. Gliede machten sich vierBrüder in Trient ansässig und veränderten den Beinamen de Ber-tis in de Alberti. Zu diesen vier Brüdern gehörte Nicolaus Al-berti v. Enno, durch dessen Nachkommenschaft, aus welcher Jo-seph Victor 1696 und Felix 1750 als Fürstbischof zu Trient starb,der Grafenstand (s. oben) in die Familie kam. Die Familie blüht,im lombardisch-venetianischen Königreiche grundherrlich begütert,in Oesterreich.
Leupold, I. S. 13—15. — Megerle v. Mühlfeld, Ergänz.-Bd. S. 7. — Geneal. Tasehenb. d.grfl. Häuser. — Deutsche Grafenh. d. Gegenw. I. S. 12—14. — Tyroff , II. 260. — \Y.-B. d.Oesterr. Mon. I. 63.
Alberti v. Poja, Albertis de I'ova (Schild durch einen goldenenBalken quer getheilt, oben in Blau ein gekrönter, silberner Adler,unten von Roth und Grün sechsmal pfahlweise gestreift). Reichs-grafenstand. Diplom von 1774 für Albert Vigil Albertis de Poya,Rath des Fürstbischofs zu Trient und die Brüder desselben, FranzAnton, Domherrn zu Trient und Anton Clemens, Kammerrath zuSalzburg. Dieselben gehörten zu einem alten Adelsgeschlechte,welches mit dem französischen Hause d'Albert, Herzogen v. Luines,gleichen Ursprung haben soll und später bei den Kämpfen zwischenGuelfen und Ghibellinen aus Oberitalien nach Tirol kam, wo es be-deutende Besitzungen an sich brachte. Das Geschlecht blüht, inTirol und Oberitalien angesessen, in Oesterreich.
Megerle v. Mühlfeld , Ergänz.-Bd. S. 7. — Geneal. Tasehenb. d. grfl. Häuser. — DeutseheGrafenh. d. Gegenw. 1. S. 14 u. 15.
Albertini. Erbländ.-österr. Ritterstand. Nach dem Milit. Sclie-mat. d. Oesterr. Kaiserth. 1856 S. 167 stand Ulysses v. Albertinials Hauptmann 1. Kl. im k. k. 3. Infant. Reg.
Albertini v. Lilienhof. Erbländ.-österr. Ritterstand. Diplomvom 29. Jan. 1684 für Daniel Albertini mit dem Prädicate: v. Li-lienhof.
v. Hellbach , I. S. 58.
Albertitz. Ein im Anfange dieses Jahrh. in Preussen mit demProfessor emeritus Johann v. A. in Gr. Glogau vorgekommenes,später wieder ausgegangenes Adelsgeschlecht.
K. Pr. A.-L. I. S. 93. — Frh. v. Ledebur, I. S. 6.
Albertoni, Eille. Erbländ.-österr. Adelsstand. Diplom von 1818für Ignaz Albertoni, gewesenen Podesta in Cremona, mit dem Prä-dicate: Edler von.
Megerle v. Mühlfeld, S. 156.