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1 (1859) (Aa - Boyve)
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anhalt - bernburgische Appellationsgerichts - Präsident v. Albert. Ausser der erwähnten bayerischen und anhaltschen Familiev. Albert giobt es nach in Wappensammlungen vorkommenden Sie-geln noch eine gleichnamige Familie, welche nach Allem dem Kgr.Preussen angehört, doch fehlen nähere Nachrichten. Dieselbe führteinen durch einen Querbalken gethcilten Schild: oben in Blau einrechtsgekehrter, weisser Vogel (Taube), unten in Roth drei Pfähleoder, nach einigen Siegeln, schräglinke Balken. Ob die Balkengolden oder silbern sind., ergeben "die Lafckabdrücke von den Pet-schaften nicht genau: einige zeigen deutlich Silber, andere scheinenGold anzugeben.

Albert! (Schild durch einen schmalen goldenen Balken quergetlieilt-: oben in Blau ein silberner Adler, unten von Roth undGrün sechsmal pfahlweise getlieilt). Oesterr. Adelsgeschlecht, wel-chem durch kaiserl. Diplom von 1558, nebst vier Ahnen, das"Wappen von Neuem verliehen wurde. Ein Sprosse desselben wurdein der 2. Halbe des 17. Jalirh. Fürstbischof zu Trient. Spener,Bist. Insign. 1. p. 718 u. Tab. 32 bei dem bischöh. TrientschenWappen. v. Meiling, I. S. G. Die von Siebmacher gegebenen Wap-pen, IV. 22 unter den Geadelten, und V. 82, Oesterreichisch, gehö-ren anderen Familien dieses Namens an, welche näher nicht be-kannt sind.

Albert! (in Blau ein silberner Delphin). Preuss. Adelsstand,Unter dem Namen v. Alberti wurde die nachmalige Gemahlin des1834 verstorbenen k. preuss. Generals von Utenhofen in den Adels-stand erhoben.

N. Pr. A.-L. LS. 93. Fr Ii. v. Ledebur , 1. 8. 6. W.-B. d. Preuss. Monarch. II. 71.

Albert! (in Silber auf grünem Berge ein grüner Palmbaum).K. württemb. Adelsstand. Diplom vom 2. Jan. 1807 für FranzCarl Alberti, k. württemb. Obersten und Commandariten der Ca-vallerie.

Adelsb. tl. Kgr. Württemb. S. 404 40G. W.-B. d. Kgr. Württemb. S. 45. Nr. 171.

Kneschke, I. 8. 8.

Alberti v. Enno, Albertis de Enno (Schild geviert: 1 und 4 in

Gold ein an die Theilungslinie angeschlossener schwarzer Adler,2 und-3 in Silber ein schrägrechter, mit einem goldenen Sterne be-legter blauer Balken). Alter erbländ.-üsterr. Grafenstand. Diplomvon 1714 für die Brüder Joseph Victor, Franz Sigmund-und Mat-thias A. v. E. Dieselben stammten aus einem alten tirolischenAdelsgesehlcchte, dessen ursprünglicher Name vom StammsclilossEnno auf dem Ennsberge im Bisthume Trient Enno ist, der Bei-name Alberti ist nur als Taufname, wohl zu Ehren zweier aus demGeschlechte entsprossener Bischöfe zu Brixen, welche diesen Vor-namen führten, dem Geschlechtsnamon beigefügt worden. In Inns-bruckischen und Trientischen Urkunden wird zuerst Engclfried v.Enno, welcher um 1010 lebte, genannt, auch kommt in denselbenEzelin v. E. vor, dessen Sohn Olurandin allgemein als Stammvaterdes Geschlechts genannt wird. Die Söhne des Letzteren, Robert