— 41 —
Albicb. Altes, rheinländ. Adelsgeschlecht, welches seinen Na-men von Albich im Alzeygaue erhalten haben soll. Die eine Li-nie desselben, als deren Ahnherr Herband von Albich, wel-cher um 1100 lebte, angegeben wird, führte den Beinamen: v.Dexheim (nicht Daxheim) und die Familie ist mit Philipp v. Al-bich, gen. Dexheim, Bitter und Burgmanne zu Oppenweiler, dessenVater 1505 starb, im 16. Jahrb. im Mannsstamme erloschen.Philipps Erbtochter, Agnes v. Albich, vermählte sich mit AndreasBellendorffer.
Humbracht , S. 238. — Fr Ii. v. Kr ohne , I. S. 25. — v. llellbacli. I. S. 59. — Siebmacher, I.125. — v. Meding , II. S. 10 n. Ii.
Albini (Schild geviert: 1 u. 4 in Blau ein abgekürzter, golde-ner Sparren, oberhalb mit zwei achtstrahligen goldenen Sternen,unterhalb mit einer silbernen Lilie; 2 u. 3 in Gold ein aufwach-sender Mann etc., welcher in der Bechten einen mit drei Wurzelnausgerissenen Tannenbaum halt). Beichsadels- und Freiherrnstand.Reichsadelsdiplom vom 21. Dec. 1763 für Joseph Anton Albani,Canzler und Geh. Bath der Beichsfiirstl. Abtei Salmansweiler.Beichsfreiherrndiplom vom 23. Febr. 1788 für den Sohn desselben,Caspar Anton v. A., Beisitzer des K. und Reichs-Kammer-Gerichtszu Wetzlar und Bestätigungsdiplom des Beichsfreiherrnstaiules vom9. Oct. 1790 mit Wappenbesserung und Vermehrung für den Sohndes Letzteren, den Frli. Franz Joseph, k. Hofrath und Geh. Beichs-referendar und die Gemahlin desselben, Johanna MagdalenaWeitinger. Frh. Caspar Anton, verm. mit Eleonore v. Ludolph,starb 1796 und Frh. Franz Joseph 1816 als früherer kurerzkanzl.Geh. Bath, Staatsminister und Beichstags-Directorial-Gesandter zuRegensburg, Burgmann zu Diepurg und Herr zu Dürrenried undNessel. Die Wittwe des Letzteren wurde den 10. Nov. 1817 alsBesitzerin der im Untermainkreise liegendem Rittergüter Dürren-ried und Wassmuthhausen mit ihrem Sohne, dem Frh. Friedrich,k. bayer. Hauptmanne, in die Adelsmatrikel des Kgr. Bayern ein-getragen. Frh. Friedrich war mit Luise Gürtler vermählt, starbaber kinderlos den 19. Mai 182.3. Die drei Schwestern hattensich mit Sprossen der freih. Familien v. Preuschen-Liebenstein,Caricourt und Ueclitritz vermählt.
Lang , S. 278 u. 279. — Geneal. Taschenb. d. freih. Häuser, 1848. S. 423. — Wetz-larscher Kammerger. Kalender. — Suppl. zu Siebm. W.-B. V. 29 u. XI. 6. — W.-B. d. Kgr.Bayern, IV. 59. — Kneschke, III. S. 12.
Albini. Eine von v. Hefner II. S. 25. erwähnte Familie,welche im 17. Jahrb. in Oesterreich geadelt wurde und im Schildedrei durch eine Krone gesteckte Lanzen führte.
Aibinski. Erbländ. -österr. Adelsstand mit dem Prädicate:Edle von. Nach dem Milit. Schemat. d. Oesterr. Kaiserth. 1856.S. 183 stand Virgil Edler v. Aibinski als Unterbeut, im k. k.8. Infant. Reg.
Albm, Alm, v. der. Ein mit Eustachius v. d. A. 1561 erloschenes,meist in Salzburg begütert gewesenes Adelsgeschlecht. Georg v. d.Alm war 1374 Herr der Herrschaft Tarrach. (S. „Nachträge.")
Schmutz , I. S. 32.