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ricli v. A. brachten den scliwed. Freiherrnstand den 2. März 1720in die Familie. Sprossen des Geschlechts, sowohl der adligen alsder freiherrlichen Linien, haben in der k. preuss. Armee gestan-den und die Familie hat neuerlich in der Provinz Preussen, imPosensehen und in der Mark Brandenburg mehrere Güter an sichgebracht. Im vorigen Jakrh. sind auch Glieder der Familie inSachsen und Hannover vorgekommen.
Gauhe, II. S. 6 u. 7. — Hupet, Nord. Mise. 1788 S. 290 und 1780, S. 114. — r. Imbach,I. S. 57 ll. 58. — N. Pr. A.-L. I. S. 92. u. V. S. 469. — Frh. v. Leilebur, I. S. C. — SvenRikes Wapnbok (von 174(5; Freih. Tab. 29 u. von 1764. Tab. 9. Nr. 171 n. 172). — NeimbtsCurl. W.-B. Tab. 45.
Albrrila van Mcnkciiia. Altes, der Provinz Groningen, angehö-riges Adelsgeschlecht, welches im Besitze, des Gutes Middelstewehrin Ostfriesland längere Zeit im Kgr. Hannover zu dem ritterschaftl.Adel der ostfriesischen Landschaft zählte. Das genannte Gut istaber im Juli 1847 veräussert worden.
Journ. offic. du Roy. de Pays-Bas, XX. 1825, Nr. 61. p. 10. — Frh. v. d. Knesebeck,S. 62. —- W.-B. d. Kgr. Hannover, C. 60 u. S. 3.
Alberndorfer. Altes, niederösterreichisches Adelsgeschlecht,welches zwischen 1398 und 1444 vorgekommen ist. Im letztge-nannten Jahre wird von dieser Familie Jörg der Alberndorfer zuletztgenannt.
Bucelini , ITT. p. 294. — Wissgrill, I. S. 58. — üauthaler, Fastor. Campilil. IL et IV in-ed. und Siegeltafel 37.
Albersberg, s. Begg v. AIbersberg.
Albersdorf!', Albersdorf. Böhmischer alter Freiherrnstand. Di-plom von 173G für Egon Anton von Albersdorf. Derselbe stammteaus einem alten, schlesischcn Adelsgeschlecht, welches zu demAdel der Fürstentümer Troppau und Jägerndorf gehörte.
Sinapius, I. S. 236. — N. Pr. A.-L. I. S. 92. — •Siebmacher , I. S. 62. — Spener , Theoria.Insign. p. 218. — v. Meding, II. S. 10.
Albert (Schild geviert: 1 und 4 in Blau drei goldene Eichelnan einem aufrecht gestellten, grünen Stengel und 2 und 3 in Silberein das ganze Feld überziehendes, rotbes Kreuz von vier sechs-strahligen, goldenen Sternen begleitet). Bayerischer Bitterstand.Diplom vom 5. Mai 1808 für Johann Ferdinand Albert, k. bayer.quiesc. Appellationsgerichts-Director in Anspach. Die Familie sollschon früher, 1761, ein Adelsdiplom erhalten haben.
v. Lang , S. 278. — W.-B. d. Kgr. Bayern, IV. 5S. — v. Hefner , II. 71 u. S. 66. —Knesclike, I. S. 5 u. 6.
Albert (Schild geviert mit Mittelschilde. Im silbernen Mittel-schildo ein in einem Kübel stehender grüner Baum. 1 in Silberein von der Theilungslinie des Schildes in drei Absätzen herab-steigender, grüner Berg; 2 in Gold ein schrägrechts gelegter, eiser-ner Anker; 3 in Blau ein schrägrechts gelegter gestürzter, goldenerSchlüssel, über dessen einwärts gekehrtem Barte ein sechsstrahliger,goldener Stern schwebt und 4 in Silber zwei schräglinke blaue Bal-ken). Eine in den anhaltschen Herzogthümern blühende Adelsfamilic,in welche, soviel bekannt ist, der Adelsstand in der Person des Dr.v. Albert gekommen ist, welcher 1840 herz, anhalt-köthenscherBegierungspräsident war. Ein Sohn desselben ist der jetzige herz.