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1 (1859) (Aa - Boyve)
Entstehung
Seite
37
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sen nicht so unbekannt war, wie Wigand glaubte, ergiebt Sieb-machers Wappenbuch.

Letzner , Corbeyische Chronik, Ausgabe von 1693 S. 79 b u. 80 a (die erste, nicht paginirteAusgabe hat diese Familie nicht). Wigand, der Corbeysche Güterbesitz, S. 113118.Siebmacher, ii. 124. v. Meding, I. S. 6. v. Hellbach , I. S. 49 u. N. Pr. A.-L. I. S. 78(schreibt den Namen Abachen, während die Hauptquellen Albachsen angeben).

Alhuda. Altes, erloschenes, rheinländisches Adelsgeschlecht.

n. Pr. a.-L . v. s. 3.

v. der Albe (in Roth ein silberner Querbalken, welcher mitzwei nach einander nach der rechten Seite gehenden, schwarzenRaben belegt ist). Ein im vorigen Jahrh. durch mehrere in derk. preuss. Armee gestandene Sprossen desselben zu grossem An-sehen gekommenes, namentlich in Ostprcussen und Pommern be-gütert gewesenes Adelsgeschlecht, welehes aus dem Elsass stammensoll. Ras N. Pr. A.-L. führt dasselbe unter den Namen: v. Albe,auch d'Albe und v. d. A. auf, sagt, dass die Familie auch mit demNamen: Rheinstromer, wohl weil sie vom Rheine sich nach Preus-sen gewendet, vorgekommen sei und giebt eine mit Wilhelm v. d.A. 1396 beginnende Stammtafel. Unter den Nachkommen wird Lud-wig v. d. A. genannt, welcher 1595 das Gut Condehnen in Ost-preussen besass. Von Georg Friedrich v. d. A., gest. 1717 alsk. preuss. Generallieutenant und Chef eines Kürassier-Regim. stammteaus der Ehe mit einer v. Raab, Friedrich Wilhelm v. d. A., k.preuss. Major und Canonicus zu Halberstadt, mit dem in Preussendie Familie gegen Ende des 18. Jahrh. ausgegangen ist.

N. Pr. A.-L. I. S. 92 u. V. S. 3 (die Angaben über das Wappen sind unrichtig). Frh.v. Ledebur , S. 6. Kneschke , III.. S. 10 u. 11.

Alherk. Altes, erloschenes Grafengeschlecht, welches diesseitsder Ronan mit der uralten, kleinen Stadt Albeck, 2 Meilen vonUlm, begütert war, von derselben den Namen führte und in die-ser Stadt seinen Sitz hatte. Ras Geschlecht war besonders im10. Jahrh., zu den Zeiten des K. Heinrich I. berühmt und blühtebis zu Anfang des 16. Jahrh. fort, wo dasselbe erlosch. Rie Graf-schaft Albeck gelangte an die Grafen v. Werdenberg, von welchenEiner dieselbe, wie Chronisten sagen, an Ulmer Lebkuchenver-schluckte", worauf Conrad Graf von Werdenberg Albeck an Ulmverkaufte.

Lucae , Grafensaal. S. 834842.

Albeck. Johann Caspar v. Albeck erhielt 1705 ein kaiserl.Bestätigungsdiplom des ihm von dem Fürsten v. Eggenberg er-theilten Adelsstandes.

Megerle v. Mühlfeld , Ergänz.-Bd. S. 233.

Albeek. Erbländ.-österr. Ritterstand. Nach dem Milit. Sche-mat. d. Oesterr. Kaiserth. 1856, S. 109 war Julius Ritter v. Al-beck k. k. Platzhauptmann 1 Kl. zu Zaleszczyk.

Albedyll, Alhediil. Altes, ursprünglich liefländisehes Adelsge-schlecht, welches früher auch Albadyll, Albadil, Alfendyll, Alffen-dil, Alvendyl und Alvendyll geschrieben wurde. Rasselbe breitetesich später in Schweden aus und Hindrich Otto und Christer IJind-