Druckschrift 
1 (1859) (Aa - Boyve)
Entstehung
Seite
32
Einzelbild herunterladen
 

32

Aickerau. Erbländ.-österr. Ritterstand. Diplom v. 6. Oct. 1808für Johann v. Aickerau, steyerisck-kärntnerischen Gubernialrath.

Megerle v. Mühlfeld, Ergänz.-Bd. S. 117. Kneschke, IV. S. 3.

Aicliheuser, Eichheuser, Aichlüiuser v. Leonkarilwilz. Altes Bres-lauer Patriciergeschlecht, welches mit dem kaiserlichen Ratho undPräses der Stadt Breslau, Stenzel (Stanislaus) Aichhaeuser v. Leon-hardwitz, Herrn auf Leonhardwitz, Weida, Lilienthal etc. 22. Febr.1643 erloschen ist.

Lucae, I. S. 879. Sinapius , I. S. 235. v. Hellbach, I. S. 56. N. Pr. A.-L. I.S. 91. Frh. v. Ledebur, I. S. 5. Siebmacher, I. S. 63. Spener, TheoriaInsign. p. 231 u.258. v. Meding, III. S. 4.

Aichkoltzer v. flossegg. Erbländ.-österr. Adelsstand. Diplom von

1703 für die Gebrüder Christian und Anton Aichholtzer mit demPrädicate: v. Mossegg.

Megerle v. Mühlfeld, Ergänz.-Bd. S. 231. v. Hellbach, I. S. 56 (schreibt den Namen:Aichholzer).

Aichinger. Reichsadelsstand. Diplom v. 1729 für Johann Mi-chael Aichinger, Wechsler zu Hall, und den Bruder desselben, FranzLeopold, und von 1733 für Ferdinand Aichinger, niederüsterr.Grundbuchshandler.

Megerle v. Mühlfeld , Ergänz.-Bd. S. 232.

Aichiuger, Eichiugci'. Altes, ursprünglich fränkisches Adelsge-schlecht, welches, nach Okolski, sich unter dem Könige Sigismund I.in Polen ansässig machte und zwar mit Zibultius Aichinger. Der-selbe vermählte sich mit einer Tochter des Grossgouverneur inReussen, Malekowski, aus welcher Ehe zwei Söhne, Zibultius derJüngere und Georg stammten. ' Letzterer wurde vom Könige Ste-phan als Gesandter nach Ungarn geschickt, heirathete in eine vor-nehme Familie und setzte den Stamm in Ungarn fort, Letztererkam in Polen zu grossem Ansehen und setzte ebenfalls das Ge-schlecht fort. August Aichinger, des oben zuerst genannten Zi-bultius Bruderssohn, in vielen Sprachen sehr bewandert, hatte imKriege die Urkunden seines Adels verloren und erhielt daher 2. Apr.1577 eine kaiserliche Bekräftigung des ihm zustehenden Adels. Der-selbe starb 1582 olme Nachkommen.

Okolski, 1. p. 15. Sinapius, II. S. 502. Gauhe, II. S. 5 u. 6. v. Hellbach, I. S.56. - Siebmacher, IV. 20 u. 23 u. V. 222.

Aichiuger v. Aichburg. Erbländ.-österr. Adelsstand. Diplom von

1704 für Andreas Aichinger, Hauptmann des Stifts zu Göttweich,mit dem Prädicate: v. Aichburg.

Megerle v. Mühlfeld , Ergänz.-Bd. S. 231. v. Hellbach, I. S. 56 (mit dem unrichtigenNamen Aichinger v. Aiching).

Aichinger v. Aiehcuhaiu. Erbländ.-österr. Adelsstand. Diplom von1817 für Michael Aichinger, k. k. Obersten in der Militairacade-mie zu Wienerisch-Neustadt, mit dem Prädicate: v. Aichenhain.

Megerle v. Mühlfeld, Ergänz.-Bd. S. 232.

Aichinger v. Aichstnin. Oesterreichisches Adelsgeschlecht, dessenWappen Siebmacher, IV. 17 gegeben hat.

Aichinger v. Aichslanun. Eine am- 3. Nov. 1824 der Adelsma-trikel des Kgr. Bayern einverleibte, aus einem alten, vornehmen