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Landrichter. — Derselbe stammte aus einem alten, ursprünglichmark-brandenburg. Adclsgeschlechte, welches Bucelini u. A. schonin eine sehr frühe Zeit setzen, doch fehlen zuverlässige Nachrich-ten bis zu Anfang des 17. Jahrb. Um diese Zeit lebte Martinv. u. zu Aichen, Bürgermeister des in der Grafschaft Mark an derBörger gelegenen Städtchens Hartneggen, von welchem Peter v. A.entsprossen war, welcher nach Oesterreich kam, 1645 als Doctorder Beeilte zu Siena promovirte, 1660 das niederösterr. Land-schreiberamt erlangte und 1665 unter die neuen und 1674 unterdie alten niederösterr. Bitterschaftsgeschlechter aufgenommen wurde.Ein aus zweiter Ehe mit Theodore Barbara Mambrini stammenderSohn, Franz Carl, pflanzte den Stamm fort und von den vier Söhnendes Letzteren hatte der jüngere, Anton Augustin v. A., niederösterr.Landrath, vier Söhne, von welchen drei Nachkommen hinterliessen.Der dritte dieser Söhne war der obengenannte Joseph v. A., wel-cher den Freiherrnstand in die Familie brachte. Derselbe, gest.1818, setzte, verm. mit Therese Cetto v. Kronsdorf, den Stammdurch zwei Söhne fort: Johann Nepomuk, k. k. jubil. Ilofratk desobersten Gerichtshofes, verm. mit Clementine Mertens und FranzXaver, Sectionschef im k. k. Finanzminist, und niederösterr. Land-untermarschall, verm. mit Crescentia Freiin v. Buschmann, verw.v. Cunz, gest. 1852. Da Beide keine Nachkommen haben, wurdeder k. k. Lieutenant Franz Xaver Bitter v. Mitis — Sohn des Ferdi-nand Bitters v. Mitis, Sectionsrathes im Handelsministerium — ad-optirt und auf denselben durch kais. Diplom vom 9. Apr. 1852 derFreiherrnstand, mit dem Prädicate: v. Aichen-Mitis, übergetragen.
AW i. v. Krohne, I. S. 21 — 24 u. lt. S. 393. — Wiesgrill , I. S. r. 1 — 55. — Leupold, I. 1.S. 11 — 13- Megerle v. Mühlfeld , Ergänz.-Bd. S. 40. — v. Hellbach , I. S. 50. — Geiieal. Ta-schenb. d. freih. Häuser. 1849. S. 7 u. 8 n ff. Jahrgg. — W.-B. d. Oesterr. Mon. VIII. 87.
— Knesclike , III. S. 8—10.
Aicheiieck. Ein im vorigen Jahrb. in Preussen vorgekommenes,erloschenes Adelsgeschlccht, aus welchem der k. preuss. Lieutenantv. A. im Begimente Sass stammte, welcher 14. Apr. 1763 aus demactiven Dienste trat.
Fr/i. v. Ledebur , I. S. 5.
Aiehcithain, s. Aichinger v. Aichenhain.
Aichen kränz, s. Fleischer v. Aichenkranz.
Aicher, Aicher v. Aich. Altes, erloschenes, bayerisches Adels-geschlecht, welches sich von Aich, einem Sitze bei Vilsbiburg (Ober-bayern), Aicher v. Aich schrieb. Das Geschlecht liess sich späterin Landshut nieder und erwarb mehrere Güter in Bayern, nament-lich auch Herrengierstorf, nach welchem letzteren Gute sicli dieFamilie schrieb.
I'rh. v. Krohne , I. S. 22. — Frh. v. Leoprechting, Stammbuch y. Possenhofen etc. S. 68.
— Siebmacher , I. 97. V. 82.
Aicher v. Aichcuegg. Erbländ.-österr. Adelsstand. Sprossen desGeschlechts stehen in der k. k. Armee. Franz Aicher Bitter v.Aichenegg ist Hauptmann I. Kl. und Johann A. Bitter v. A. Unter-lieutenant im k. k. 7. Infant. Beg.
Milit. Schemat. d. Oesterr. Kaiserth. 1856. S. 179 u. 181.
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