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1 (1859) (Aa - Boyve)
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Aichelberg, Aichler v. Aichelberg. Ein sclilesisches Adelsgeschlceht,welches von Sigismund Wolf und Christian Aichler stammte, die inder zweiten Hälfte des 17. Jahrh. mit dem Frädicatc v. Aichelberg,den Adel erhalten hatten. Dieselben werden von Sinapius mit demBeisatze:hernach v. Aichelberg," als Herren auf Weidenholtz (Wei-denbach) im Bernstadtschen 1654 aufgeführt und es ist noch hin-zugefügt, dass Christian A. v. A. herz, württemb. ölsischer Rathgeworden sei und dann Bothendorf u. Ostrowine, 1694 aber Bog-schütz besessen habe. Hans Sigismund v. A., Herr auf Ober-Wied-nikowe, lebte 1736 und hatte mehrere Nachkommen. Ernst Sigis-mund v. A. starb 1786 als k. preuss. Fähnrich und war, wenn nichtder Letzte, doch einer der Letzten seines Stammes.

Sinapius , f. S. 23.5 u. IT. S. 501. Gauhe , I. S. 7. v. Hellbach, I. S. 55 u. 56.Frh. v. Ledebur , I. S. 5. Siebmacher , III. 59. Kneschke , IV, S. 2 u. 3.

Aichelburg, Aich Iburg, v. und zu. Erbländ.-österr. Freiherrn-und Grafenstand. Freiherrndiplom vom 12. Febr. 1627 für GeorgChristoph v. u. zu Aichelburg, der kärhtner Stände Verordneten,Landeshauptmannschafts-Verweser zu Klagenfurt etc. und für dasganze damals lebende Geschlecht, mit dem Prädicate: zu Greiffen-stein und Badenhof, und Grafendiplom vom 3. Febr. 1787 für Fer-dinand Anton Freih. v. u. zu Aichelburg, k. k. Rath und Kreis-commissar in Kärnten, wegen seiner uralten, verdienstvollen Fa-milie und eigener 44 jähriger Dienstleistung. Die Empfänger dergenannten Diplome stammten'aus einem alten kärntenschen Adels-geschlechte, welches in Urkunden auch Eichelberg geschrieben wurde.Der älteste Stammsitz, das Schloss Aichelburg mit Badenhof, St.Stephan u. Rothenthurm liegt im s. g. Gailthal bei Villach in Kärn-ten und gehört noch jetzt der Familie. Die Vorfahren kamen nachKärnten aus Franken, wo sie im Wiirzburgischen schon 982 be-kannt waren, um 1570 aber im Hauptstamme erloschen. Die Stamm-reihe der kärntner Linie beginnt mit Christoph v. u. zu A., Ver-ordneten und Land- und Hoflehnrechtsbeisitzer in Kärnten, welcher4. Jim. 1507 die k. Lehen über Aichelburg, so wie die Bestätigungseines alten Adels und eine Wappenvermehrung erhielt. Seine dreiSöhne aus zweiter Ehe mit Dorothea Grf. v. Thum, Franz, Fried-rich und Georg, stifteten drei Linien. Die Nachkommenschaft desErsteren blüht jetzt theils im Grafen-, theils im Freiherrnstandein mehreren Liuien u. aus derselben wurde Graf Maria Franz Anton,Sohn des Grafen Ferdinand Anton, 1791 zu Görz u. 1792 in Steier-mark in den Herrenstand eingeführt. Die Nachkommenschaft Fried-richs ist 1634, und die Georgs später erloschen. Der Familie stehen,neben der Herrschaft Aichelburg, auch die Herrschaften Bielobrad,

Marschendorf etc. in Böhmen zu.

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Megerle 1). Mühlfeld , S. 11. Geneal. Taschenb. d. grfl. Häuser. Deutsche Giafenh. d.Gegenw. I. S. 10 -12. W.-B. d. Oesterr. Mon. I. (II.

Aichelfelss, Ritter, s. Ritter Neuwirth v. Aichelfelss.

Alchen, Erbländ.-österr. Freiherrnstand. Diplom vom 27. Nov.1816 für Joseph Ritter v. Aichen, k. k. Geh.-Rath und niederösterr.