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Aichberg, Freih., s. Söll v. Aicliberg.
Aichberg, s. v. Nagel zu Aicliberg und Wisser v. Aicli-berg.
Aichbergcr. Bayerischer Bitterstand vom 19. Mai 1808 undIinmatriculation in die Bitterklasse vom 7. Jun. 1813. Diplom fürLorenz Aichberger, k. bayer. Ober-Appellations-Gericlits-Director.Das Adelsreclit wurde durch Transmission des Vaters, welche aufspecielle königl. Erlaubniss schon am 4. Sept. 1814 in Wirkungtrat, auf den Sohn, Franz de Paula Adrian Joseph Aichberger, k.bayer. Kreisrath, geb. 1774, tibertragen.
v. Laiig, S. 277 u. 278 — W.-B. d. Kgr. Bayern, IV. 57. — Kneschke, III. S. 7 u. 8.
Aichbichl, Aichpichl, Aichpichcl. Erbländ.-österr. Grafenstand.Diplom vom 31. Jan. 1705 für Carl Gottlieb Freiherrn v. Aichpichl,k. k. Mundschenken, Ilofratk und niederösterr. Salzamtmann. Derselbestammte aus einem österr. Adelsgeschlechte, in welches der Adelin der Person des Bernhard Aichpichl, 21. Jan. 1570, gekommenwar. Der Sohn des Letzteren, welchem der Adel mit dem Prädi-cate: Edler Herr bestätigt worden war, wurde 1652 als niedei - -österr. Landmann in den neuen Bitterstand und der oben genannteEnkel 1682 unter die alten n. ö. Bitterstandsgeschlechter aufgenom-men und 6. März 1685 in den erbländ.-österr. Freiherrnstand ver-setzt. Der gräfliche Stamm ist 2. Oct. 1770 erloschen.
Wissgrill, I. S. 49 — 51. — Megerle v. Mühlfeld, S. 11. — Suppl. zu Siebm. W.-B. II. 5.
Aichburg, s. Aichinger v. Aichburg.
Aichcini, Aichheim. Altes, längst erloschenes, schwäbisches Gra-fengeschlecht. Das Stammhaus desselben war das gleichnamigealte Schloss, welches zwischen Ulm und Memmingen auf halbemWege an der Iiier lag. Der Ursprung des Geschlechts, welches inder zweiten Hälfte des 13. Jahrh. das Kloster Guttenzell stifteteund mit den ältesten Häusern verwandt war, liegt im Dunkel derVorzeit. Der Mannsstamm erlosch wahrscheinlich mit dem GrafenBerthold, welcher 1330 starb. Die Güter gelangten an Conrad Frei-herrn v. Rechberg, welcher schon um 1323 mit Lucia Gräfin v. Aich-eim vermählt wax ; . Letztere wurde die Stammmutter des später soberühmt gewordenen Hauses Rechberg.
Lucae , Grafensaal, S. 828 — 834 (nicht: 928).
Aichcl. Ein vom Freih. v. Krohne, I. S. 21 nur in Bezug aufdas Wappen aufgeführtes, ritterliches Geschlecht, dessen WappenSiebmachel•, IV. 17 gegeben hat.
Aichelberg, Aichelberger, Eichclberg. Altes Adelsgeschlecht inOesterreich, Kärnten, Steiermark etc., von welchem Bucelini, IV. p. 1.angiebt, dass dasselbe im ganzen römischen Reiche im Ansehen stehe.Der Name des Geschlechts wird unter den Genossen der Turniere zuAugsburg 1080, zu Cöln 1179, zu Nürnberg 1198, zu Stuttgart1436 und zu Würzburg 1476 genannt. Die ordentliche Stamm-reihe beginnt Bucelini erst mit 1500 und führt dieselbe bis 1672fort.
Gauhe , I. S. 6. u. 7. — v. Hellbach, I. S. 55 u. 56. — Siebmacher, V. 67.