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HANNÖVERISOHKR ADEL.
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b) Schild: quadrirt; 1 und 4: das Ross schrei-tend. 2 und 3 : w. Schräggitter in b. (al. gerautetron b. und w.)
Helm: das Ross yor b. Schaft.
v. Wersabe. (Taf. 19.)
Wersebe. Eingeborner Adel des Herzogth. Bre-men, daselbst (auf dem gleichnamigen Stammsitz)seit 1236 urkundlich vorkommend und bis auf dieneueste Zeit begütert.
Das Wappen ist von jeher unverändert geführtworden. Schild: gespalten von w. und
Helm: Büffelhörner, w. und
Decken: w. ;££,
v. Westerholt-Giesenberg, Graf. (Taf. 19.)
Rheinisch - Westfälisches Geschlecht; bereits um1350 auf dem gleichnamigen Stammsitz im KreiseRecklinghausen. Dort sowie auch in den Niederlandenvielfach begütert.
Der Freiherr Conrad Adolf v. W. wurde im J. 1700in den Reichsgrafenstand erhobeu, welcher, nach er-folgtem Aussterben seiner Descendenz auf den Gemahlder Erbtochter des letzten Grafen (Joseph ClemensAugust) den Frhrn. Ludolf Adolf v. Bönen (unter Bei-legung des Namens »Reichs- und Bm-ggraf zu Wester-holt und Gysenberg«) überging; Kaiserl. Diplom d. d.27. Juli 1779. Die v. Bönen gehören gleichfalls zuralten Westfälischen Ritterschaft und sind seit 1194urkundlich bekannt. In Hannover in der GrafschaftAremberg ansässig.
Eine andere Linie erhielt am 22. Sept. 1790 denGrafenstand (mit Beibehaltung des Stammwappens.)
Stammwappen. Schild: gespalten und zwei-mal getheilt von w. und
Helm: wachs w. Schwan mit ausgebr. Flügeln,rechts w. w., links rfj: w. getheilt.
Decken: w. JJ;.
Gräfl. Wappen. Schild: quadr. mit Mittel-schild ; letzteres gleichfalls geviertet: 1 u. 4: St.-W.2 u. 3: w. Nesselblatt mit 3 w. Nägeln besteckt(= Holstein") in r. (v. Lembeck) I. u. IV.: drei r. Mer-letten, balkenweise, in g. (Giesenberg). II. u. III.:g. Kreuz in JJ. (Raitz v. Frentz).
4 Helme: 1) Stengel mit 5 g. Maiglöcklein.2) St.-W. 3) off. w. Flug. 4) ^ Widderrumpf, g.-gehörnt.
Decken: g. #, w. #, w. r., g.
Schildh.: nat. Schwäne.
v. Weyhe I. (Taf. 19.)
(Weyhe v. Bötersheim) Stammsitz Weyhe in derGrafschaft Hoya; urkundlich seit 1244. Jetzt zurLüneburgischen eingeb. Ritterschaft gehörend.
Wappen. Schild: schräglinks getheilt; obenwachsender r. Löwe in w., unten fünfmal schräglinksgetheilt von r. und w.
Helm: r. Schaft mit Pfauenschweif zwischen zweir. Flügeln.
Decken: w.-r.
(Schildh.: r. Löwen.)
v. Weyhe II. (Taf. 20.)
Weyhe zu Farenhorst, al. Weyhe-Eimbke, Weihegen. Kemnade). Dieses Geschlecht, welches oft mitdem vorigen confundirt wird , zählt gleichfalls zurLüneburgischen Ritterschaft und gehört zum U r - nichtBrief-Adel, wie letzteres unrichtig von Knesebeckund Grote angegeben wird. Hinsichtlich des Wappensherrscht Dunkelheit; es erscheinen zunächst zwei ganzverschiedene Stammwappen, nämlich :
a) Schild: r. Burg (Kemnate) in w.
Helm: 3 Straussfedern, w. r. w.
doch im Feldoff. Thor in w.
und 4 eindie Raute
2) Büffel-
Deck en: w. r. So siegelt z. B. Johann v. W.1586, Jobst v. W. 1627.
b) Schild: gespalten; vorn (w.) Raute (in b.)hinten halbes (itj.) Kammrad am Spalt (in w.)
Helm: Büffelhörner (von b. und w. über Eck ge-theilt) dazwischen das halbe Kammrad. So siegeltEberhard v. W. auf Petershagen 1640; die einge-klammerten Farben nach einer Pergament-Malerei vonca. 1720, auf welcher die Decken w.-r. (sie.) EbensoAugust v. Weyhe auf Veerse 1640, doch fehlt auf demHelm das halbe Rad.
Grote giebt nur das Wappen b , und zwar, nachguten Quellen, die Raute b. in g., das Rad g. in b.
Helm: das halbe Rad zwischen zwei Biiffelhör-nern, b. und g.
Decken : g. b.
Seit Anfang des vorigen Jahrh. finde ich beideW. vereinigt, jedoch sehr variirend.
a) Schild: geviertet; (mit g. Einfassung.) lu.4:w. Burg mit offenem Thor, zwei vergitterten Fensternund drei spitzbedachten Thürmen, w. in r. 2) halbesKammrad, schwebend, £{; in w. 3) w. Raute in b.
Zwei Helme: 1) gekr.; drei Straussfedern, r.w. r. 2) Büffelhörner, b. w. über Eck getheilt, da-zwischen das halbe Kammrad.
Decken: w. r. (Alte Pergamentmalerei.)
b) Schild: (ohne Einfassung) 1, 3 u. 4: wie a).2: das Rad g. in r.
Beide Helme gekrönt; 1) drei Pfaufedern; 2) Büf-felhörner, r. w. über Eck getheilt, ohne Rad.
Decken: rechts w. b., links g. r. (Alte Hand-zeichnung.)
c) S chil d : wie vor ;bedachter r. Thurm mitg. in b.
Helm: 1) drei Straussfedern w. r. w.;hörner, r. und b.; dazwischen die Raute.
Decken : w. r., g. r.
(Schildh.: Löwen.) So ein Siegel v. J. 1735,und neue Abdrücke.
Ausserdem zeigt sich auf Siegeln statt der drei-thürmigen Burg eine einfache Zinnenmauer mit offenemThor; die Raute zwischen den Büffelhörnern fehlt;Feld 2: (wohl durch Irrthum des Graveurs) ein Adler-flügel.
Das W. mit Raute und Rad scheint ein ange-erbtes zu sein.
Widmars»
Siehe v. Lindenbruch.
v. Wölfl"-Metternich, Graf. Taf. 3.)
Genealog. Notiz und Wappenbeschreibung siehebeim Braunschweiger Adel.
In Hannover zur eingewanderten Hildesheim'schenRitterschaft gehörend.
v. Wrede, Fhr. (Taf. 20).
Eine Linie dieser seit dem 13. Jahrh. urkundlichbekannten Familie, welche aus Westfalen tammtund dort zahlreiche Güter besass und noch besitzt,ist im Fiirstenth. Hildesheim ansässig und ziihlt da-selbst zur eingewanderten Ritterschaft.
Carl und Caspar v. W. erhielten in Schweden am18. Aug. 1653 den Freiherrnstand; Fabian Frhr. v. W.ibid. den Grafenstand am 10. Dez. 1687. (ausgestorben1712), wie auch ein Frhr. Fabian d. 11. Mai 1818 inSchweden gegraft worden, der 1824 ohne Descendenzgestorben.
Wappen. Schild: gespalten von r. und g., da-rin ein Kranz mit 5 Rosen wechselnder Tinctur.
Helm: Flug, r. nnd g.; dazwischen der Kranz.
Decken : g. r.