HANNÖVERISCHER ADEL.
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begütert und seit 1740, wo Gottfried Salomo v. R.durch Heirath die v. Waden'schen Güter Sandfortund Hetlage erwarb, zur eingewanderten Ritterschaftdes Fürstenth. Osnabrück gehörend.
Wappen. Schild: vier w.Ringe (1.2.1.) durchw. Lorbeerzweige kranzförmig verbunden, in r.
Helm: wachsendes Pferd.
Decken: w.-r.
(Schildh.: Rosse.)
de Rese. (Taf. 16.)
v. Resen. Seit dem 14. Jahrh. urkundl. im Her-zogth. Bremen blühend und begütert. Stader Junker.
Wappen. Schild: w. Balken, mit 3 ££ Bären(al. Wolfs-)ltöpfen mit g. Halsbändern belegt, in g.
Helm: Büffelhörner, g. mit w. Balken, dazwischenein Bärenkopf.
Decken : g.-w.-r.
V. Rössing. (Taf. 16.)
Die Familie, welche mit den Dynasten v. Hohen-büchen eines Ursprunges zu sein scheint, kommt be-reits vor 1300 urkundlich vor. Sie besitzt noch gegen-wärtig ihr Stammgut Rössing im Fürstenth. Calen-berg , zu dessen eingebornem Adel sie zählt und wosie seit 1506 das Erb-Küchenmeisteramt besitzt.
Wappen. Schild: schräg (links) von r. und b.gespalten, mit gekr. g. Löwen.
Helm: Adlerflug, r. und b.; dazwischen der Löwewachsend.
Decken : g.-r., g.-b.
Aelteste Siegel zeigen drei Rosen 2. 1. im Schilde;später der Löwe; so: Lippoldus de Rössing — aufdem Siegel de Honboken — um 1300.
v. Rüxlefoen. (Taf. 16.)
Thüringisches Geschlecht; der gleichnamige Stamm-sitz in der Nähe von Nordhausen. Eine Linie gehörtzur eingeborenen Ritterschaft der Grafschaft Hohnstein,woselbst sie noch vor Kurzem begütert war.
Wappen. Schild: von w. und :tj; getheilt.
Helm: Büffelhörner, ebenso getheilt.
Decken: w.
(Devise: »Omnia cum Deo et nihil sine eo.«)
V. Schwell. (Taf. 16.)
Lüneburgischer Uradel, stammverwandt mit denenv. Estorff (S. das.) In Norddeutschland, vorzugsweisein Mecklenburg und Pommern, vielfach begütert. —Die im 17. Jahrh. gegrafte dänische Linie ist Endedes vor. Jahrh. ausgestorben.
Wappen. Schild: w. Lilie in r.
Helm: Dieselbe zwischen zwei r. Büffelhörnern.
Decken: w.-r.
Var.: die Lilie im von r. und w. getheilten Feldewechselnder Tinctur.
Auf dem Helm drei Straussfedern; oder die Lilieohne Büffelhörner.
v. Scheie. (Taf. 16.)
Eingeborner Adel des Fürstenthums Osnabrück ;dort wie auch in der Grafschaft Hoya seit ca. 1300urkundlich begütert. Sehr früh schon (und noch jetzt)in Westfalen, später in den Niederlanden, jetzt auchin Brandenburg ansässig.
Der Staatsminister Georg Victor Friedrich Die-drich v. S. erhielt am 23. Oct. 1838 vom König ErnstAugust von Hannover die Erlaubniss zur Führung desFreiherrntitels, für sich und seine Descendenz.
Stammwappen. Schild: schwebendes g. Fall-gatter , aus zwei Balken und drei Pfählen gebildet,in r.
Helm: r. Schaft mit Pfauenschweif.
Decken: g.-r.
Freiherrl. Wappen. Schild: geviertet; 1 u. 4:St.-W. 2 u. 3: drei aufgerichtete Jj: Wolfsangeln ing. (2. 1.)
Zwei gekr. Helme: 1: v. Scheie; 2: zwei ffWolfsangeln neben einander.
Decken : g.-r., g.-ff.
(Schildhalter: g. Löwen. Devise: »Persevera
vinces.«)
Siebmacher (I. 187) giebt bereits den quadrirtenSchild, aber nur mit dem Helm des St.-W.
v. Schiepegreil. (Taf. 16.)
Eingebornes, seit 1299 urkundlich auftretendesGeschlecht des Fürstenthums Lüneburg. Dort sowieim Herzogthum Bremen-Verden begütert.
Wappen. Schild: rechtsgekehrte ff Bären-tatze, in der Mitte nach unten eingebogen, in w.
Helm: w. Schaft mit Pfauenschweif; begleitetvon rechts 4, links 3 w. Fahnen , je mit der Bären-tatze belegt, an g. Stangen.
Decken: w. ±±.
(Schildh.: ;Jf Bären. Devise: »Virtute ducecomite fortuna.«)
Graf v. Schlitz-Görtz, gen. v. Wrisberg. (Taf. 16.)
Text und Wappenbeschreibung siehe beim Braun-schweiger Adel.
v. Schmisiug-Kerssenbrock, Grafen.
Siehe: v. K o r f f.
v. Schnellen. (Taf. 17.)
(Schneen, Schnee; latein.: nix.) Die Familie ge-hört zur eingebornen Ritterschaft des FürstenthumsGöttingen, und besitzt daselbst ihr Stammgut Lütgen-Schneen. Urkundlich 1225.
Angenommen wird die Stammesgemeinschaftmit denen v. Entzenberg in Schwaben, die ein gleichesWappen führen.
Schild: g. Fingerring mit nach Oben gerichtetemw. Steine, in b.
Helm: zwei b. Büffelhörner,
Decken: g.-b. (al. fälschlich g.-r.)
V. (1. Schnlenburg, Fhru. niul Grafen. (Taf. 17.)
Nähere Nachrichten über diese altmärkische Fa-milie, namentlich über die derselben zu Theil gewor-denen zahlreichen Standeserhöhungen, s. beim Sächsi-schen und Preussischen Adel. Es kommt hier in Be-tracht : die freiherrliche, zur eingewanderten Bremen'-schen Ritterschaft — und die gräfliche Linie zu Wolfs-burg, zur eingewanderten Lüneburgischen Ritterschaftgehörig. Erstere stammt von dem im J. 1565 vonKaiser Ferdinand I. gefreiten Daniel v. d. S. ab,letztere von dem Preuss. Gen.-Lieut. Adolf FriedrichFrhrn. v. d. Sch., welcher am 7. Dez. 1728 in denReichsgrafenstand erhoben wurde, (publ. in Hannover24. Nov. 1747.)
Freiherrl. Wappen. Schild: quadrirt; 1 u. 4:drei r. Greifenklauen (2. 1.) in w.; 2 u. 3 : schreiten-der Ochse), der Leib wie der Kopf je von w. und r.geviertet, zwischen den Hörnern mit 2 von r. und w.getheilten Fähnlein an r. Stangen besteckt, in g.
Helm: wachsender gr. bekränzter wilder Mann,mit drei Pfaufedern besteckt, in jeder Hand eine r.Greifenklaue haltend.
Decken: w.-r.
(Schildh.: wilde Männer, gr. bekränzt und mitPfaufedern besteckt, je eine r. Klaue haltend. Devise:»Nach Gott und Ehren steht mein Begehren.«)
Die Beschreibung des Gräfl. Wappens siehe beimBraunschweiger Adel.
Schalte v. <1. Lühe.
Zur alten eingebornen Ritterschaft des Herzog-thums Bremen gehörig und daselbst seit 1566 mit dem