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3 (1842) I - O
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Berge.

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den der damaligen Zeit vor, namentlich Connemttnn v. II. oder deMonte als Zeuge in mehreren Verträgen der Klöster und Stifter zuGernrode und Frohse, auch Henning und lowann de Monte als Ge-währsmänner in Angelegenheiten der Fürstin Mechtildis und der StadtAschersleben. Dasselbe ist mit Johannes Magnus de Monte, den Ge-brüdern lowann und Johannes v. B. und Albert de Monte der Fall.Fürst Bernhard von Anhalt belieh im Jahre 1324 den Hermann v. B.,und im Jahre 1327 den Nihlas v. B. mit Ländereien, und im 14. Jahr-hunderte war Gerhard v. B. aus diesem Hause Bischof zu Ilildes-heim. Derselbe Bischof Gerhard v. B. war am 3. Septbr. 1369 Sie-ger in dem Treffen bei Dingler, das auch die Fürstenschlacht genanntwird; er schlug den Herzog Magnus II. mit dem Beinamen Torrpialusoder der Kettenträger, von Braunschweig, und nahm denselben ge-fangen. In dieser Schlacht blieb mit vielen andern vornehmen Ritternauch Henning v. B., Gerhard selbst starb im Jahre 1398. im 19.Jahrhunderte lebten die Brüder Rudolph und Joachim v. B.; der Er-stere war des Kaisers Maximilian I. Kriegshauptmann in den Niederlan-den und in Italien, der Letztere Burgvoigt zu Breslau, geb. 1435, gest.1499. Sein Sohn war der hochverdiente Kanzler dreier Fürsten zuAnhalt, Paul v. 15., geb. am 24. Febr. 1475, gest. am 2(3. Decbr.1539. Sein Epitaphium und Steinbild befindet sich in der Schlosskir-che zu Dessau. Sein Andenken wird durch folgende schöne, den Werthdieses Mannes sehr bezeichnende Inschrift geehrt:Paulus v. ß.,Unser Kanzler, hat wohl regiert und alle der Fürstenvon Anhalt versetzte Güter wieder eingelöst.' 1 KaiserKarl V. ehrte den überall wegen seiner Rechtschalfenheit in hohemAnsehen stehenden Kanzler durch eine, laut Diplom Augsburg am 14.Juli 1530, ertheilte Vermehrung des Wappens, in dem es unter Andermlieisst:dass er und seine ehelichen Erben sich dessen in allen ehrli-chen und redlichen Sachen und Thaten, zu Schimpf und Ernst, inStreiten, Kämpfen, Gestechen, Panieren, Gezeltaufschlagen u. s. w.,bedienen sollen." Von den Nachkommen dieses merkwürdigen Man-nes haben viele Ruhm und Ehre in fremden Kriegsdiensten, zum Theilauch den Tod auf dem Schlachtfelde gefunden, wie Achaz v. B., Ritt-meister, der in der Schlacht am weissen Berge im Jahre 1620, undFriedrich Wilhelm v. B., der als Oberst in kaiserlichen Diensten inderselben Schlacht blieb. Zu seinen Nachkommen gehören fernerdie v. ß. in der Neumark und zwar in dem jetzigen RegierungsbezirkeFrankfurt, namentlich Albert Christian Ernst v. B., Friedrich Johannv. B., Johann Philipp v. B., Johann Philipp Ludwig v. B. und der imRegimente v. Katte-Dragoner gestandene, nachherige Oberlandesge-richtsassessor v. B. Der erwähnte Albert Christian Ernst v. B.war Hofmarschall des Markgrafen Friedrich Heinrich von Schwedt,auch Canonikus des Stiftes zu Hervorden, geb. am 5. Septbr. 1721,gest. am 8. Jan. 1777. Derselbe stiftete das Majorat Marwitz (Ritter-gut bei Landsberg a. d. W.), und ernannte durch seinen am 17. Febr.1777 publicirten letzten Willen die ihm verwandten v. ß. zu Nachfol-gern in demselben. Von seinen Geschwistern überlebten ihn FriedrichJohann v. B., Johann Philipp v. B., Luise Marie v. B., vermählt ge-wesene Geheime Oberfinanzräthin v. Brenkenholf, und Henriette v. ß.,Stiftsfräulein zum heiligen Grabe in der Priegnitz. Die erwähnte Ge-mahlin des berühmten und hochverdienten v. Brenkenhof vermähltesich nach dem Tode desselben mit dem Kammerherrn v. Schönfeld.Ihr erster Gemahl benannte ihr zu Ehren zwei seiner neuen Schöpfun-gen im Warthebruch Bergehorst und Bergethal. Das ebenfalls obengenannte Fräulein Henriette v. B. starb am 14. Januar 1815 unver-mählt. Sehr ehrenvoll hatte Friedrich Johann v. B., zuletzt Major