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Berge.
Unter
1740. liei v. Itredow , Grand Maltre de la Garderobe, den22. Jan. ergänze: Graf. Das Folgende: v. Bre(low, den 27. Febr. Graf, ist zu streichen.1750. Statt v. Neall lies: v. A< etile.
1753. v. d. Arne.e, den 20. Februar ist zu streichen.
Statt v. Chaillex dArnex lies: v. Clittillcl d'Arnex.
- v. Jtuesch, Graf, lies: Freiherr.
1763. - v. Chornishi lies: v. Chorinsiii.
1764. - v. Gucdnow lies: v. Ouednow.
1765. Zu v. Hartefeld ergänze: Freiherr.
1767. Statt v. Lenlhern lies: v. Lenthal.
1768. - v. Liewert lies: v. Sicwcrt.
1769. - v. Podocharltj lies: v. Podscharlg,
- v. Wirdiscli lies: v. Windisch.
- v. Wilczeeh: lies v. Wilczeck.
1770. - v. Melchalz lies: v. Meerlcntz.
1771. Hei v. Domhardt ergänze: den 19. Juli.
1775. Statt Schleiernuicher, zu Friedenau lies: Schleicrwchcr
von Friedenau, Erneuerung des Adels.
1776. - v. Fortelius lies: v. Forselius.
1783. - v. Schwinmann lies : v. Schirmann.
1786. ist bei Griulno hinzuzufügen: Graf.
No.36. Statt Schutzbar, genannt Mischumj , lies: Schulzbar,I genannt Milcliling,
Berge, die Herren von, Bd. I. S. 214.
Während wir im 1. Bande nur im Stande waren, einen Artikel,die Herren v o in Berge betreifend , geben zu können, sind wir spä-ter so glücklich gewesen, vortreffliche und sichere Quellen aufzuiin-den, um vollständigere Nachrichten von dem uralten, vornehmen Ge-schlechte der von ßerge, auch in alten Urkunden de Monte genannt,zu liefern. Dasselbe war schon um das Jahr 1266 im FiirstenthumeAnhalt in hohem Ansehen, nachdem es in den benachbarten Ländernschon über 2C0 Jahre früher bekannt gewesen war. Viele Mitgliederdieses Hauses haben sich in königl. preuss. Militair- und Civildienstenbefunden. Unter der Regierung Friedrichs des Grossen erwarben sieRittergüter in der Neumark, und noch heute ist die Familie in deinBesitz derselben. Die Stammreihe der Familie beginnt mit , Lorenzvon Berge, geb. im Jahre 1024, gest. im Jahre 1099, und liisst sichnach den vor uns liegenden Urkunden in ununterbrochener Geschlechts-folge fortführen. — Ein Enkel dieses L. v. B. war Otto v. B., Ober-ster des Kaisers Heinrich V.; er blieb im Jahre 1115 in der Schlachtzwischen Heckstädt und Sandersleben. Heinrich der Löwe vertrautedem Leuhard v. ß. die Vertheidigung der Stadt Lübeck an, als dieGrafen Adolph v. Holstein und Bernhard v. Ratzebnrg dieselbe bela-gerten, — Gcrvagius v. B. lebte um das Jahr 1200. Sein Sohn warunter den zwölf Geissein nach dem Vergleich, den Kaiser Otto IV.am 1. April 1213 mit Ludwig, Herzog von Baiern, geschlossen hatte.— Im 13. Jahrhunderte kamen die ersten Ritter aus diesem Hause imFürstenthuine Anhalt vor, wo sie namentlich in dem Gernrodeschenansehnliche Güter besassen und zu den Edelleuten gehörten, denendas Präilicat milites (Vertkeidiger des Vaterlandes), beigelegt wurde.Unter dieser Benennung kommen mehrere Ritter v. ß. in den Urkun-