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Jablonski, die Herren von.
Ans dieser polnischen adeligen Familie haben verschiedene Söhneim preuss. Heere gedient, wie der Lieutenant v. Jablonski in dem Iviir.Keg. v. AVagenfeld, der 1807 in polnische Dienste trat. Dieses Ge-schlecht führt im goldenen Schilde einen silbernen Schlüssel und aufdem gekrönten Helme drei silberne Straussfedern. Helnnlecken goldenund weiss.
Jacob, die Herren von.
Ludwig Heinrich v. Jacob, geboren den 26. Februar 1759 zu Wet-tin, seit 1789 ausserordentlicher seit 1791 ordentlicher Professorder Philosophie zu Halle, ging 1807 nach Russland, wurde vom KaiserAlexander in den Adelstand erhoben und mit dem Titel eines Staats-raths bekleidet, war sodann in Charkow Professor, arbeitete später inPetersburg bei der Gesetzgebung und kehrte 1816 aus Russland nachHalle zurück. Mehreremale traf ihn die l'rorector-Wahl. Er starb am22. Juli 1827, 69 Jahre alt, plötzlich auf einer Vergnügungsreise imBade zu Lauchstädt. M. s. Allgemeine Literatur-Zeitung 1827 No. 198.
Hallesches Wochenblatt 1827. S. 722. u. s. w.
Jacobi-Kloest, die Freiherren und Herren von.
König Friedrich Wilhelm II. erhob am 20. Octbr. 1786 die Ge-brüder Cnnslans Philipp Wilhelm Jacobi, Hof-und Legationsrath, Fried-rich Ehrenreich J. Kriegs- und Domainenrath, und Ludwig Johann Hein-rich J., Director des Admiralitäts und Commerz-Collegium in Königsberg,in den Adelstand. Der Erstere wurde am 19. Juni 1788 in den Frei-herrnstand, mit Beifügung des Namens Kloest zu dem seinigen ernannt,nachdem er als Geheimer Legationsrath und Gesandter am kaiserl.österreichischen llofe accreditirt worden war. Später wurde er zumehrern andern diplomatischen Sendungen gebraucht, und zuletzt warer ausserordentlicher Gesandter und bevollmächtigter Minister Sr. Ma-jestät, am Hofe zu London. Zurückgezogen von allen Geschäften verlebteer die letzten Lebensjahre in Bonn. — Ein Sohn von ihm besass frü-her Güter bei Leipzig, und in neuester Zeit hat derselbe die schönenHohenlinower Güter bei Neustadt im Kreise Ober-Barnim des Regier.Bez. Potsdam durch Kauf erworben. — Die v. Jacobi erhielten beiihrer Erhebung folgendes Wappen. Das Schild ist durch einen Fadenin zwei Hälften getheilt; in der obern silbernen ist ein achteckigerrother Stern, in der untern blauen aber sind zwei schwarze Adlerlliigeldargestellt. Auf den beiden gekrönten Helmen wiederholen sich Sternund Adlerlliigel; der Stern steht zwischen zwei über einander gelegten,
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