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NasscngrilT — Natzmcr.
ünsern ganzen linken Flügel anzuvertrauen; bey welchen allen erUnserer von Ihm gehakten Erwartung ein so vollkommenes Geniigegeleistet, und von einer ungewöhnlichen Taplferkeit, Krieges-Er-fahrenheit, Scharfsinnigkeit und Fertigkeit des Geistes, auch klugenund vorsichtigen Conduite, nicht weniger von seiner unwandelbarenTreue vor Uns und Unser königl. Chur-Hauss, und brennenden Killervor Unser höchstes Interesse so grosse und distinguirte Merkmahledargeleget, dass Wir keinen Anstand nehmen mögen, Ihm Unseredarob schöpffende Zufriedenheit, durch Conferirung der Würde einesGeneral-I «ieutenants von Unserer Cavallerie, wie auch Unsers Ritter-lichen Ordens vom schwarzen Adler zu erkennen zu geben."
Er starb, wie wir schon erwähnten, am 19. Novbr. 1755 zu Sa-gan. M. s. ungedruckte Nachrichten, die Feldziige der Preussen be-treibend, 4. Theil, S. 443. Biogr. Lex. aller Helden und Mil.-Perso-nen, Bd. III. S. 82. u. f.
Nassen griff, die Herren von.
Ein ausgestorbenes, altadeliges Geschlecht in Schlesien und Thü-ringen , das ursprünglich Nassengriew oder Nassadel geheissen hat.Ihr Stammhaus Nassadel oder Nassiedel liegt im Kreise Leobschiitz,zwei Meilen von Katscher, und ist jetzt ein Eigenthum des gräll.Hauses Sedlnitzki. Der Name v. Nassengrill' kommt jetzt nur nochvereinigt mit dem v. Salisch vor. Auch die Wappen beider Geschlech-ter sind gleich.
Natalis, die Herren von.
Die adelige Familie v. Natalis stammt aus Languedoc. Aus der-selben kam 1(185 Jean de Natalis, geb. 1070 zu Montauban, mitandern Flüchtlingen in die kurbrandenburg'schen Staaten, um Auf-nahme und Kriegsdienste zu suchen. Der Kurfürst gewährte ihmBeides. In den Feldziigen, welchen die brandenburgschen IIiilfsVölkerim kaiserl. Heere beiwohnten, avancirte v. Natalis bis zum Major,und 1719 wurde er Oberstlieutenant bei einem Garnison-Bataillon,aus dem später ein ganzes Regiment formirt wurde. Zum Oberstenbefördert, wurde v. Natalis im Monat Februar des Jahres 1742 mitder Würde eines Gouverneurs von Neufchätel bekleidet. Hier starbderselbe am 29. März 1754. Obgleich er mehrere Kinder hinterlassenhat, ist uns doch der Name von Natalis nicht mehr in den Listender Administration oder des Heeres vorgekommen.
Nattermöller, die Herren von.
Zwei Offiziere dieses Namens, Yater und Solin, standen imJahre 1800 in dem Infanterieregimente von Clebowski in Warschau.Der Vater, v. N., damals Capitain, ist als Major und Grenz-Briga-dier im Jahre 1811 gestorben, der Sohn v. N. diente zuletzt im 10.Infant.-Regimente.
N a t z in e r, die Herren von.
Die v. Natzmer gehören zu den ältesten und vornehmsten Edel-leuten in Pommern, von wo aus sie sich in verschiedene andere Län-