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3 (1842) I - O
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Mcycrfeld — Meycrn.

Ien im Militair lind Civil in seinem Vaterlande bekleidet und demReiche mehrere Reichsvoigte gegeben. Conrad , einer der sogenann-ten tapfern Schwertlerböcke, fiel, nachdem er sich in dem ziiricherKriege als Held ausgezeichnet hatte, in dem gleichen Jahre als An-führer der Stadtfahnen von Zürich in dem ewig denkwürdigen Kampfebei St. Jakob bei Basel; sein Sohn, Johann, trug das Stadtpanner beiGranson (1476), und dessen Sohn, Oerohl, zürichscher Landvoigtu. s. w., Reichsvoigt, St. gallenscher Hauptmann, verkaufte 1512 andie regierende Stadt Zürich, mit Vorbehalt des Namens „Meyer vonKnonau", Burg und Plarrdorf Knonau und die Herrschaftsrechte überMettmenstetten, Angst, Rorsiken, Breitmatten. Johann, sein Sohn,wohnte als Schützenfahnenträger der Schlacht bei Novara (1500) bei,und sein Sohn Gerold fiel bei Cappel 15dl ; von seinen Nachkommenstarb Johann, Meyer in lioll. - Schweiz. Diensten, an seinen bei Malpla-qriet (1709) empfangenen Wunden. Bis zum Jahre 1798 waren sie imBesitze der Herrschaftsrechte über Ottvvyl (seit 1482), und als Erb-voigte von Wyningen (seit 145J) der Fürstübte von Einsiedeln Erb-sesseltriiger.

M e y e r fe 1 tl j die Grafen von.

Ursprünglich stammt das altadelige Geschlecht der v. Meyerfeldans Westphalen, wo es sich Lingen v. Meyersfeld nannte. Es folgtenmehrere Zweige dem deutschen Orden in die östlichen und nördlichenLänder. Einer Hess sich in Liefland nieder, andere traten in schwe-dische Kriegsdienste. — Der König Karl XII. verlieh am 1. März1714 dem Johann Au/just, und die Königin Ulrike Eleonore am 18.August 1719 dem Bruder desselben, Waldemar, die gräfliche Würde.Johann August , der erwähnte erste Graf v. Meyerfeld, starb im Jahre1750 als königl. schwed. General en Chef, Reichsrath, General-Gou-;verneur von Pommern und Rügen, Kanzler der Universität Greifs-wald, Herr der Herrschaft Wismar. M. s. Gauhe, U. S. 728. SueaEikes Fol. 29. Brüggemann, I. Band, 5s und 9s Hauptstiick u. s. w.

Meyerhof, die Herren von.

Eine adelige Familie in Schlesien. Ihr gehörte Karl Friedrich v.Meyerhof an, der im Jahre 1806 königl. Accise- und Zollrath zu Hirsch-berg war.

Meyern v. Hohenberg, die Herren.

Dieses Geschlecht stammt aus dem baireuthischen Voigtlande her,und ist mit den der voigtländischen Ritterschaft incorporirten Ritter-gütern Ramsenthal, Krottendorf, Filgendorf, Meyernberg, Rietfeldund Rubach ansässig gewesen, von wo aus dieses Geschlecht die frei-herrliche Würde besitzt.

Der Stammvater dieser Familie, Blasius, wurde wegen seiner Erfah-renheit in Bergwerkssachen und im Miinzwesen vom Kaiser Rudolph ILzu sich berufen, und bei den Beigwerken in Ober-Ungarn als Di-rector angestellt. Im Jahre 1592 wurde er wegen des türkischen Ein-falls genöthigt, Ungarn zu verlassen, und sich in das Raireuthische zubegeben.