Miaskowski — Michaelis.
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Einer von seinen Söhnen kaufte sieh im Oesterreichischen an, vonwelchem der kaiserliche Feldinarschallieutenarit Graf von Meyern, und<ler Erzbischof von l'rag, Joseph Daniel, Graf von Meyern, welche inder Mitte des 18. Jahrhunderts verstorben, abstammten. Die Kapelleder Dompropstei auf dein Ilradschin zu Prag ist von Letzterem erbaut,und mit seinem Namen verziert.
Von der im Baireuthischen angesessenen Nachkommenschaft hatsich der in hannoverschen Diensten verstorbene Geheime Justizrath,Johann Gottfried, durch die Acta Pacis et lixecutionis Westphalicae,und Acta Comitialia Batishonnensia berühmt gemacht, worauf aucheine Denkmünze mit dessen Bildnisse und Familienwappen geschlagenwurde. Johann Simon ist als Geheimer Kammerrath und Kainmerdi-rector zu Baireuth, und sein Sohn gleiches Namens als Oberst inwürzburgschen Diensten verstorben. Adam Anton war mehrere Jahreals baireuthischer bevollmächtigter Minister am kaiserlichen Hofe zuWien, in den Jahren 1738 — 1712 , und starb als Geheimer Staatsmi-nister zu lirlangen.
Johann Gott tob wurde 1763 als baireuthischer Kammerherr, Hof-und Landschaftsrath nach Braunschweig berufen, und daselbst zumLanddrosten des Weserdistricls bestellt. lir hinterliess zehn Sühne undneun Töchter, wovon jetzt noch die vier lebenden Söhne in braun-schweigschen, coburgschen und prenssischen Diensten stehen, und vonden in der Altmark belegenen Rittergütern den Namen Hohenberglaut Diplom im Jahre 1816 vom Könige von l'reussen zugelegt erhal-ten haben.
Von den gedachten vier Söhnen ist Wilhelm Meyern v. Hohen-berg königl. preuss. Generalmajor v. d. A. lir stand im Jahre 1806in dem Regimente v. Natzmer, war zuletzt Oberst im 17. Infanterie-regimente und erwarb sich das eiserne Kreuz 1. Classe bei Arnlieim.
Heinrieh Meyern v. Hohenberg, ein älterer Bruder des Vorigen,war 1806 Major in dem Reg. v. Natzmer, und ist im J. 1810 gestorben.
Ferdinand Meyern v. H. ist herzogl. Coburg -goth. Obelmarschall.
August Meyern v. Id., der vierte der Brüder, ist Oberst und Flii-geladjutant des Herzogs von Coburg-Gotha. — Ein Stiefbruder starbim Jahre 1822 zu Baireuth als ehemaliger holländischer General. Erhatte die Feldzüge in Nordamerika mitgemacht und war mit der Wittwedes im Jahre 1703 am 1. October bei Blomberg gebliebenen preuss.Obersten v. Szekuli vermählt.
Das Wappen der Meyern v- Hohenberg zeigt in einem oben sil-bernen, unten rothen Felde, dort einen schwarzen Adler mit ausge-breiteten Flügeln, hiereinen silbernen Sparren oder Hausgiebel mitdrei Maiblumen, von denen in den beiden obern Winkeln des Fel-des eine und die dritte in der Mitte des untern rothen Feldes ange-bracht sind. Auf dem Helme sind drei Straussfedern (silbern, roth,silbern) und darauf ein schräg gelegter Balken mit den drei Maiblu-men vorgestellt. Die Helmdecken sind roth und silbern.
Miaskowski, die Herren von.
Eine altadelige Familie im Herzoglhume Posen. — Anlon v.Miaskowski, Landschaftsrath, besitzt Pomarzany Koscielne.
M i c Ii a e 1 i s, die Herren von.
1) Der vormalige Capitain in der Artillerie, gegenwärtige Majorund Artillerie-Oflizier des Platzes Graudenz, Michaelis, ist von des