Mengershausen.
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2) Marie Thnsnelde, geb. den 4. August 1809, vermählt seit dem 24.
Octbr. 1833 mit dem Grafen Karl Octavio zur Lippe.
3) Hermann Constanz Bruno, geb. den 29. Decbr. 1810, königl. preuss,
Lieutenant im 8. Uhlanenregimente.
4) Ferdinandine Josephine, geb. den 3. Febr. 1817.
5) Victorie Genovefa, geb. den 14. Juni 1818.
6) Karl Hubert Bruno , geb. den 15. August 1820.
Mutter:
Therese, geb. Freiin v. Bender und Loitlia, geb. den 20. Januar1783, Wittwe von dem am 29. Octbr. 1836 verstorbenen Grafen Frie-drich Wilhelm Bruno v. Mengersen.
Von der adeligen Familie v. M. standen im Jahre 1806 zwei Brü-der v. Mengersen in dem Kegimente v. Lettow. Der ältere starb 1810als Capitain, der jüngere aber schied im Jahre 1817 als Major ausdem 2ten westphälischen Landwehrregiinente.
Das Wappen der Familie v. Mengersen zeigt im goldenen Schildezwei rothe Adlerfüigel, die unten von einem goldenen Ringe durchzo-gen oder zusammengehalten sind. Dieses Bihl wiederholt sich aufdem Helme.
Das gräfliche Wappen hat auf dem Schilde und auf dem Helmeeine neunperlige Grafenkrone. Zu Schildhaltern sind zwei Löwengewählt.
Nachrichten über diese Familie giebt Gaulie, I. S. 997. v. Hatt-stein, I. S. 377 u. f. Neues geneal. Handbuch 1778. II. Nachtrag 16.u. f. Piderits, lippesche Chronik S. 234.
Mengershausen, die Herren von.
Sie werden auch Mengershausen geschrieben, und stammen ausder gleichnamigen, 14- Stunde von Göttingen gelegenen Ortschaft. Vor-zugsweise sind sie in den herzoglich braunschweig-lüneburgschen Erb-landen, im Fürstenthume Göttingen, jedoch auch im Preussischen an-sässig. Ihr Wappen besteht aus einem quergetheilten, unten grünenund oben rothen Schilde, worin in der obern Hälfte ein in die Höhestrebender gelber halber Löwe vorgestellt ist. Man findet schon umdas Jahr 1250 in Urkunden den Ritter Begenhodo von Mengershausen;dann 1265 die Gebrüder, den Ritter Hartwig im Gefolge der Grafenvon Eberstein, und wahrscheinlich Stammvater der auch noch im Lip-peschen, Preussischen u.s.w. blühenden Herren von Mengersen,den Ritter Conrad als Stammvater der im Göttingschen gebliebenenFamilie, und den Canonicus T ferner von Mengershausen im St, Pe-tersstift zu Northen. Conrads Nachkommen, von denen allein hier dieRede ist, waren bis in die Mitte des 14. Jahrhunderts Burgmänner aufder Burg Friedland u. s. w., auch Pröpste in benachbarten Stifternund Klöstern, hatten ihren vorzüglichsten Grundbesitz im Göttingschen,und traten namentlich seit dem 15. Jahrhunderte als Krbgesessene imRittergute, Dorfe und Gerichte Mielenhausen bei Münden, auf dem Jun-kernhofe zu Lemshausen bei Mengershausen und Speele OberamtsMünden, auch als Lehnmänner und Patronatherren zu Niedernjesa beiGöttingen auf, haben sich auch in diesem und andern Grundbesitzebis zu den neuesten Zeiten erhalten. Unter ihnen haben sich vorzüg-lich, ausser vielen andern Kriegern und Staatsdienern, durch ihreKlugheit um den Staat verdient gemacht: Hans von Mengershausen umdas Jahr 1430 bis 1440 als von den Landständen erwählter Mitregentdes Landes Göttingen, und 1540 u. f. Christoph von Mengershausen als