Meilin.
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Henning Christian v.M., ein Sohn des Georg v. M., Erbherrn aufTriglaf, durchlief die unteren Stellen iin Kegimente Alt-Schwerin,ward 1750 Oberst und 1700 Chef des v. Manteufelschen Garnisonregi-jnents. Er starb am 15. März 1769 zu Heiligenbeil, nachdem er von1741 an sämmtlichen Feldzügen Friedrichs des Grossen beigewohnthatte, und in den Schlachten bei Mollwitz, Chotusitz und Hohenfriedbergverwundet worden war. Mit seiner Gemahlin, Henriette v. Kauder-bach , hatte er einen Sohn erzeugt.
Bernhard, Reichsgraf v. M., ein Enkel des schwedischen General-feldmarschalls v. M., und Sohn des im Jahre 1733 verstorbenen königl.schwedischen Generalmajors Berend Johann v. M., ward am 13. Nov.1704 geboren. Er trat 1722 in prcuss. Dienste, ward 1758 Oberstlieu-tenant, 1759 Oberst und 17133 Commandenr des nachmaligen v. Schot-tenschen Regiments; noch in demselben Jahre aber schied er mit Ge-neralmajorscharakter aus dem activen Dienste. Er besass die GüterDainizow, Kesow, Schönfelde, Schöning u.s.w., und starb am 5.Decbr. 1785 im 82. Jahre. In der Ehe mit seiner Cousine, Anna Ul-rike Eleonore, Grälin v. Meilin, hat er keine Kinder gehabt.
Das ursprüngliche Wappen der v. M. zeigt einen oben gespitzten,mit gold, blau und silber geschachteten Sparren im goldenen Felde,und auf dem Helme einen eben solchen Sparren, auf dessen Spitzesich drei rothe und zwei weisse gegen einander abwechselnde Strauss-l'edern belinden. Die Helmdecken sind golden und blau.
Das grälliche Wappen ist zweimal in die Länge und einmal indie Quere getheilt, und besteht demnach aus sechs Feldern, nebsteinem in die Länge herabgetheilten Mittelschilde, in welchem zur Rech-ten im goldenen Felde sich ein mit gold, blau und silber geschachteter Sparren, als das dem Mellinschen Geschlechte eigenthüinliche alteStammwappen belindet. In dem zur Linken sind drei rothe Rosen aufeinem schräg liegenden silbernen Balken im blauen Felde, als dasWappen der ausgestorbenen freiherrlich Rothermundschen Familie, de-ren meiste Güter auf der Insel Rügen dem gräll. Mellinschen Hausezufielen. Das lste und 6ste Fehl des Hauptschildes sind durch einensilbernen Strom, über welchen ein goldener Löwe sich erstreckt, inzwei Theile getheil'c, wovon das obere Feld roth, das untere aberblau ist; dies ist zum Andenken des unter dem Könige Karl X. vonSchweden von seinem Generaladjutanten und nachmaligen Feldmar-schall, Reichsrath und Generalstatthalter von Pommern, Jürgen, Freih.Meilin, veranstalteten Ueberganges der schwedischen Armee über dengefrorenen Belt nach Fiinen gegeben. Das zweite Schild ist in dieLänge herab in zwei Felder getheilt. Das erstere besteht aus silber-nen und schwarzen, mit einander wechselnden Rauten, und in demandern sind drei schwarze Raben im goldenen Felde. Auf dem drit-ten und vierten silbernen Felde steht ein schwarzer Lindwurm mitausgebreiteten Flügeln, aufgewundenem Schwänze und ansgeschlagenerrother Zunge mit einem goldenen Kranze um den Hals. Das fite istin die Länge herabgetheilt, und führt in dem ersten blauen Felde denschwedischen goldenen Löwen mit einem blossen Schwerte in der rech-ten Klane, ansgeschlagener rother Zunge und doppeltem Schwänze; indem andern silbernen aber den halben schwarzen Reichsadler. Dasliste Feld ist dem ersten völlig gleich. Auf dem Wappenschilde ste-hen vier ofiene, blau und silbern angelaufene und mit Gold ver-zierte Turnierhelme, die mit eben so vielen alten gräll. Kronen ge-ziert sind. Auf dem ersten Helme, welcher zu dem ersten und sechs-ten Felde gehört, sind zwei blaue Standarten, und zwei mit Blau undGold in die Länge herabgestreifte Fahnen; der zweite führt den mitsilber, blau und gold geschachteten Sparren des Mittelschildes, und