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3 (1842) I - O
Entstehung
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May Mayer.

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Gelegenheiten, namentlich bei Crefeld, Soest, Bergen, Minden undZorndorf, rühmlichst hervorgethan und dafür manche Gnadenbeweisevon seinem Könige erhalten. In der Gegenwart leben nur noch wenigeMitglieder dieser adeligen Familie. Die in der Lausitz zurückgeblie-bene Linie erlosch schon um das Jahr 1/07 mit Kaspar Sigismund v.Mauschwitz auf Waltersdorf, Paserin u. s. w. Seine Güter lielen andie Söhne seiner Töchter, an die v. Rex.

Gegenwärtig steht Ernst v. Mauschwitz als Regierungsrath undzweiter Justitiarius bei der General-Commission in Breslau. EineSchwester desselben ist mit dem Oberstlieutenant v. Schweinitz (im34. Infanterie-Regimente zu Saarlouis) vermählt. Im (j. Inl'anterie-Regimente steht ein Hauptmann, und im 5. Kürassier-Regimente einLieutenant v. Mauschwitz. Der Erstere erwarb sich bei Laon das ei-serne Kreuz. Diese Familie führt im silbernen Schilde ein grünesSeeblatt an einem zur linken Seite gekehrten Stengel. Dieses Bildwiederholt sich auf dem Helme zwischen zwei ausgebreiteten Adler-iliigeln. M. s. Gaulie, I. Th. S. 311. Sinapius, I. Tb. S. 631 undII. Th. S. 802. Zedier, XIX. S. 2239. Siebmacher giebt I. Th. S. 72das Wappen.

May, die Herren von.

Ein adeliges Geschlecht in Westplialen, von dem man einige Nach-richten in Zedlers Universal- Lexicon XIX. Th. S. 2312 findet.

Mayenn, die Herren von.

Eine adelige Familie in Pommern und Mecklenburg; in Pommernbesitzt sie mehrere Güter in dem zum Regierungsbezirke Stettin ge-hörigen Kreise Demmin, namentlich Ganschendorf, Wadarg, Weideru. s. w. Die Herren von Mayenn führen einen die Länge herab ge-theilten Schild, in dessen rechtem goldenem Felde eine auf einem grü-nen Rasen stellende aufgebliihete Maiblume von sieben Glocken mitgrünem Stiele, in dem linken blauen aber ein aus dem linken Randehervorgehender schwarzer Adlerfuss, welcher in seinen goldenen Klauenvier goldene Pfeile hält. Das Schild ist mit einem blau angelaufenenrotli ausgeschlagenen, mit goldenen Bügeln und anhängendem gleich-mässigen Kleinod gezierten und vorwärts gekehrten, frei offenen adeli-gen Turnierhelme bedeckt, über welchem eine goldene Krone, wor-aus ein schwarzer goldgekrönter Adlerkopf nebst dem Halse, mit ei-nem goldenen Schnabel und roth ausgeschlagener Zunge hervorragt.Die Helmdecken sind an den Seiten golden und blau.

Mayer, Herr von.

Der König Friedrich Wilhelm II. erhob im Jahre 1787 den MajorChristoph Friedrich Mayer in den Adelstand. Das ihm beigelegte Wap-pen zeigt im silbernen Schilde einen nacli der rechten Seite aufsprin-genden Tiger. Aus dem Helme wächst ein gerüsteter Arm, der einebraune Lanze mit rothein Fähnlein und goldener Spitze führt. DieDecken sind silbern und roth.