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3 (1842) I - O
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Meckel Modem.

Meckel v. Hemsbach, die Herren.

Johann Ludwig Meckel v. Hemsbach war Oberamts-Regierungs-rath, nachmals Vice - Präsident des Oberlandesgericlits zu Glogau,und zuletzt Oberlandesgericlits - Chefpräsident a. D. Ein Sohn dessel-ben stand als Lieutenant im 11. Infanterieregimente, und ist vor eini-gen Jahren in Jauer verstorben. Er war Ritter des eisernen Kreuzes(erworben bei Bautzen).

Mecklenburg, die Freiherren nnd Herren von.

Mehrere Edelleute dieses Namens haben in der preuss. Armee ge-dient und einer ist noch gegenwärtig in Bommern ansässig, wo ihmdie Güter Pontlitz und Todenhagen im Kreise Franzburg gehören.Der Baron von Mecklenburg-Kleeberg, ein natürlicher Sohn des re-gierenden Grossherzogs v.Mecklenburg-Schwerin, vom Kaiser v. Oester-reich mit diesem Beinamen in den Freiherrenstand erhoben, standfrüher in kaiserl. österreichischen Diensten und später in königl.preuss., wo er als Rittmeister und Escadronchef im Gardehusaren-Regimente zu Potsdam stand. Er ist gegenwärtig grossherzogl. meck-lenburg. Major und Commandeur des Chevauxlegers - Regiments. ImJahre 1814 erhielt derselbe den preuss. Militair-Verdienstorden; er istmit einer Freiin v. Strachwitz, aus dem Hause Kleutsch in Schlesien,vermählt. Eine Schwester desselben ist an den grossherzogl. mecklen-burgschen Major, Flügel-Adjutanten und Commandanten von Rostock,Herrn v. Dutrossel_, Ritter des preussischen Johanniterordens, ver-heirathet.

Med ein, (Modem) die Grafen und Freiherren von.

Das ursprüngliche Vaterland dieses sehr alten und vornehmenGeschlechts ist Schottland. Von da hat sich ein Zweig im 10. Jahr-hunderte in Deutschland und namentlich im Braunschweigschen an-sässig gemacht. Hier gehörte es zu den Geschlechtern, die des Her.zogs Heinrich von Sachsen Sache gegen Kaiser Conrads Eingriife undGewalttätigkeiten zu verteidigen suchten. Verschiedene Ritter ausdiesem vornehmen Geschlechte zogen mit dem Orden nach Liellandund Kurland. Von ihnen wurde Conrad v. Medem, genannt Mandern,im Jahre 1270 Meister des deutschen Ordens. Er baute mehrereSchlösser und Städte. Unter den letztern verdankt ihm auch Mitauseine Gründung. Von seinen Nachkommen brachte am 16. Nov. 1779Johann Friedrich v. M. die reichsgräliiche Würde an sein Haus, dieihm und allen seinen ehelichen Nachkommen Kaiser Joseph II. verlieh.Dieser erste Graf v. M. war am Ki. Septbr. 1722 geboren, besassdie Herrschaften Alt-Autz und Elley in Kurland und starb als königl.polnischer Kammerherr und Starost von Oknian am 4. August 1785.Er war zweimal vermählt, zuerst mit Luise v. ICorif, und nachmalsmit Luise Charlotte v. Manteufel, genannt Zögen. Aus der erstenEhe hatte er eine Tochter und einen Sohn. Dieser, Graf Fried-rich v. M., ist unvermählt in Strasburg gestorben, die Tochter,die geistreiche Elise, nachmals vermählte v. d. Reck, war alsDichterin und Schriftstellerin, und nicht minder durch die Vorzügeihres Herzens eine Zierde ihres Geschlechts, und ist erst vor we-nigen Jahren zu Dresden verstorben. Aus der zweiten Ehe über-