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3 (1842) I - O
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Mantcufel.

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clie Würde. Er war anfänglich ein heftiger Gegner der Reformation,im Jahre 1536 aher soll er sich zur protestantischen Kirche bekannthaben. Andere Autoren sagen von ihm, dass er als letzter katholi-scher Bischof zu Camin im Jahre 1544 starb. SeinBruderssohn, Chri-slinn v. M., war Kriegsoberst des Kurfürsten von Sachsen, später her-zogl. pommerscher Geheimer Rath, Hofinarschall und Landvoigt zuGreiffenberg. Christoph v. M. auf Kerschtin, der nach und nacheine grosse Anzahl von Lehngiitern ererbt hatte, pllanzte durch vierSöhne, Hennig, Anton, Niholns und Jakob , sein Geschlecht fort.Er starb um das Jalir 1634. Von seinen Söhnen starb Niholns1638, und Jakob 1665 ohne Erben. Hennig setzte die Krukenbeck'-sclie Linie fort. Von seinen Söhnen starb Hennig v. M. unver-lieiratliet zu Paris, Christoph v. M. aber trat in wiirtembergischeDienste, und wurde Oberstmarschall und Obervogt zu Marbach. Erstarb 1689. Mit ihm erlosch die Kruckenbeck'sche Linie, und ihreGüter fielen an den nächsten Lehnsvetter, Christoph Arnold v. M. aufKerstin, welcher mit seiner Gemahlin, Elisabeth v. Bonin, vierzehnKinder zeugte. Von ihnen winde Ernst Christoph, Freiherr v. M.,künigl. polnischer und kurfiirstl. sächsischer Geheimer Rath, Staats-minister und Gesandter an den königl. Hofen zu Kopenhagen undBerlin. Er war im Jahre 1756 geboren.

In der Armee sind folgende Mitglieder zu hohen militairischenWürden gelangt:

Jakob v. M., der als kurbrandenbnrgischer Oberster zu Pferde,und Erbherr auf Nessin, Kriihne, Gandelin, Trinke, u. s. w. starb.Er war im Jahre 1607 zu Kerstin geboren, studirte in Leipzig undStettin, nahm 1630 bei der kursächsischen Cavallerie Dienste, undwohnte der Schlacht von Lützen bei. Nach dem im Jahre 1634 er-folgten Tode seines Vaters trat er aus denselben, setzte sich mit sei-nem Bruder auseinander, reisete nach Frankreich, nahm dort Dienste,lernte das Kriegshandwerk unter dem grossen Turenne, und avancirtebis zum Major. Nach dem westphälischen Frieden begab er sich aufseine Güter, bis ihn der Kurfürst Friedrich Wilhelm im Jahre 1655zum Obersten und Commandeur der pommerschen und des StiftsCamin Lehnpferde bestellte, und trat nacli Beendigung des Kriegesmit Polen in den Ruhestand zurück. Er starb auf seinem Gute Ker-stin am 25. April 1661. Er war mit Hedwig Riaria v. Budden ver-mählt gewesen.

Franz Christoph v. M., ein Sohn des Franz Heinrich v. M,, Erb-lierrn auf Paplow, Petershagen u. s. w., stand im Jahre 1729 bei demFüsilierregimente v. Dossow, und hatte es nach 18jähriger Dienstzeitbis zum Hauptmann gebracht. Im Jahre 1740 ward er Major, 1743Oberstlieutenant, 1745 Oberst und Commandeur des Regiments v.Lestwitz, 1748 aber Chef des v. Pnttkammer'schen Garnisonregiments.Er starb am 10. Octbr. 1759 zu Schweidnitz mit Hinterlassung einesSohnes, nachdem er von 1711 an den Feldzügen in Pommern, Schle-sien, Böhmen und Preussen beigewohnt hatte.

Faul Anton v. AI., geboren 1708 in Pommern, trat 1723 in preuss.Dienste, ward 1741 Prem.-Lieutenant bei dem neuerrichteten Füsi-lierregiment du Moulin, 1750 Capitain, 1756 Rlajor und Commandeureines Grenadierbataillons. In der Sclilacht bei Breslau 1757 wurdeer so schwer verwundet, dass er erst im Jahre 1761 davon genas undweiter diente, worauf er in demselben Jahre zum Obersten befördertwurde. In der Belagerung von Schweidnitz 1762 wieder gefährlichverwundet, trat er 1763 in den Ruhestand.

Heinrich v. M., geboren 1696 in Pommern, nahm 1714 bei demRegimente v. Schwendi Dienste, ward 1720 See.-Lieutenant, 1721v- Zedlitz Adels-Lex. III. 23