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3 (1842) I - O
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Lostanges Lostliin.

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der König erhob denselben unter dem Namen Köhler v. Lossow am6. Mai 1777 in den Adelstand.

Friedrich Constantin v. L., königl. Generallieutenant v. d. A., Kit-ter des rothen Adlerordens l.'Cl. des Ordens pour le merite (erwor-ben 1812 in Kurland) , des eisernen Kreuzes 2. Cl. (vor Magdeburg)u. s. w., geboren in Westphalen. Im Jahre 1806 stand derselbe alsMajor im Generalstabe, im Jahre 1813 commandirte er als Oberstlieu-tenant in der Festung Graudenz, deren Commandant er als General-lieutenant im Jahre 1820 wurde, im Jahre 1825 aber ernannte ihnSe. Majestät zum Commandeur der 2. Division und 1. Commandantenzu Danzig. Seit dem Jahre 1834 lebt derselbe zu Berlin. Die Mili-tair - Literatur verdankt demselben einen höchst schätzenswertheuBeitrag durch ein im Jahre 1835 erschienenes, und noch gegenwärtigfortgesetztes grosses militairisches Werk über die Systeme der Krieg-führung der berühmtesten Feldherren, älterer und neuerer Zeit.

Im Jahre 1806 standen folgende Mitglieder dieser Familie impreuss. Heere: der Major v. L. in dem Kürassierregiment Graf v.Henckel, der später ein Gut in der Nähe von Breslau besass, und imJahre 1816 als pensionirter Oberstlieutenant gestorben ist. Kr gehörteder schlesischen Linie an. Der Oberst und Commandeur des Re-giments v. Prittwitz, v. L., Sohn des Generallieutenants v. L. Erwurde noch in demselben Jahre pensionirt, und starb 1820. Einjüngerer Bruder von ihm war Rittmeister in demselben Regiinente, undzuletzt Rittmeister im 2. Husaren - Regimente, und starb 1824 intPensionsstande. Ein Major v. Lossau commandirte die Garnison-compagnie des 22. Infant. - Regiments zu Neisse. Er hatte sich inden Gefechten vom 19. bis 21. August 1813 das eiserne Kreuz erwor-ben, und ist gegenwärtig Oberstlieutenant a. D. und Erbpächter aufKoppendorf bei Grottkau. Zwei Sühne von demselben dienen in derArmee, der ältere als Prem.-Lieutenant im 23sten, ein jüngerer alsLieutenant im 11. Infant.-Regimente. In der Gegenwart dient auchein Lieutenant v. Lossow, der sich Kopka v. L. schreibt, im 3. Kii-rassierregimente zu Königsberg in Preussen. Die v. L. führen einschräg getheiltes, links silbernes, rechts rothes Schild, in dessenMitte ein gedecktes Pantherthier springend zu sehen ist. Der Helmist mit einem Bunde umwunden, auf welchem das springende Panther-thier abgekürzt sich wiederholt. Hinter demselben sind sechs Strauss-federn angebracht. Helmdecken silbern und rotli.

Lostanges, <lic Grafen von.

Unter den französischen Flüchtlingen, welche im vorigen Jahr-hunderte der Religion wegen ihr Vaterland verliessen, und sich indie brandenburgischen Staaten begaben, befand sich Karl, Graf v.Lostanges. Es ist wahrscheinlich, dass er bereits bei der französischenArmee gedient hatte, als ihn Kurfürst Friedrich III. zum Oberstenernannte, und ihm ein eigenes Regiment zu Pferde (zuletzt v. Qui-tzow-Kürassier) gab. Er starb im Jahre 1703, nachdem er sein Ge-schlecht in Preussen fortgepflanzt hatte. Gegenwärtig lebt einv. Lostanges zu Paris, der im Jahre 1796 die preuss. Kammerlierren-würde erhielt.

Lostliin, die Herren von.

Die Herren v. Lostliin, auch v. Lostin geschrieben, gehörenzum Adel in Pommern, wo sie Brüggemann ihrem Besitze nach mitv. Zedlitz Adels-Lex. III. 20